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Ex-Mitarbeiter : Ich bin wieder da

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Zahl der sogenannten Bumerang-Mitarbeiter wächst von Jahr zu Jahr.

Eine Kündigung muss kein Abschied für immer sein: Immer öfter kehren ehemalige Angestellte zu einem Arbeitgeber zurück - wurden also zu sogenannten Bumerang-Mitarbeitern. Einer 2015 veröffentlichten amerikanische n Studie zu Folge, begrüßen viele Unternehmen ehemalige Mitarbeiter inzwischen mit offenen Armen. Und auch Berufstätige können sich oft sehr gut vorstellen, später noch einmal an einer alten Wirkungsstätte zu arbeiten.

In Deutschland ist der Bumerang-Mitarbeiter ebenfalls kein Unbekannter. „Das ist ein Dauerthema“, sagt Frank Schabel von der Personalberatung Hays. Ein Grund dafür sei die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt. „Ich kann mir vorstellen, dass der Fachkräftemangel bei manchen Unternehmen dafür sorgt, dass diese eher auch ehemalige Kollegen ansprechen“, so der Experte. Für den Arbeitgeber hat die Rückkehr ehemaliger Fachkräfte mehrere Vorteile:

Erstens entfällt die oft kosten- und zeitintensive Einarbeitung. Und zweitens weiß er meistens ziemlich genau, welche Leistung und Qualität er vom neuen alten Kollegen erwarten kann. Das gilt umgekehrt auch für den Rückkehrer: Missverständnisse sind bei einem Comeback in der Regel ausgeschlossen. Es gibt aber noch weitere Vorteile: „Manche stellen vielleicht erst fest, wenn sie woanders sind, dass es auf der alten Position doch
nicht so schlimm war“, sagt die Hamburger Karriereberaterin Svenja Hofert. Der Abstecher zu einem neuen Arbeitgeber kann so dabei helfen, neue Gelassenheit und neue Perspektiven zu finden. Größter Vorteil ist aber, dass die Rückkehr in den alten Job häufig nicht über reguläre Bewerbungsverfahren läuft. Stattdessen sprechen Personaler oder Mitarbeiter ehemalige Kollegen meist direkt an. „Da bin ich dann schon in einer lukrativen Verhandlungsposition“, sagt Hofert.

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