Hooters in Hamburg : Hühnchen und Hotpants

Serviererinnen im Hooters
Serviererinnen im Hooters

svz.de von
08. Januar 2018, 21:00 Uhr

An der Reeperbahn, wo sonst? Ende Januar soll auf St. Pauli die erste Hamburg-Filiale der US-Restaurantkette „Hooters“ eröffnen. Zum Geschäftsmodell des Chicken- und Burgerlokals gehören junge, attraktive Serviererinnen in Hot Pants und engen Tops. Manager ist der kiezbekannte Gastronom Thomas Stutzki, der auf St. Pauli schon für den „Quatsch Comedy Club“ im „Café Keese“ sowie für das „Dollhouse“ verantwortlich war.

Einziehen wird das „Hooters“ in die Räume der ehemaligen Lidl-Filiale unweit des Nobistors. Eröffnung soll am 30. Januar sein – wohl nicht von ungefähr rechtzeitig zum Superbowl der US-Football-Liga (4. Februar). Die „Hooters“-Geschäfte sind Restaurants und Sportbars in einem, dort sind permanent Live-Übertragungen großer Sportevents zu sehen. In der Reeperbahn-Niederlassung sollen zu diesem Zweck 20 LCD-Monitore hängen.

 

Auf der Speisekarte stehen unter anderem Chicken Wings, Burger und Sandwiches sowie Bier aus Pitchern, Milchshakes, Cocktails, Soft- und Long-Drinks. Im Unterschied zu anderen Fast-Food-Ketten gibt es allerdings einen Full-Service, Speisen und Getränke werden an den Tischen bestellt und serviert. Das Restaurant bietet rund 200 Plätze. Gleich nebenan wollen die Betreiber zugleich ein Restaurant mit klassisch Hamburger Küche eröffnen, von Grünkohl über Pannfisch bis Rote Grütze.

Weltweit gibt es mehr als 400 „Hooters“-Lokale, hierzulande allerdings bisher nur eines in Frankfurt/Main. Die Versuche, sich in anderen deutschen Städten zu etablieren, sind durchweg fehlgeschlagen. Ganz offensichtlich rechnen sich die Macher mit dem Konzept der sexy Girls im Hamburger Vergnügungsviertel bessere Chancen aus. Wie in den USA, so sollen auch in Hamburg nicht zuletzt die aufreizend gekleideten Mädchen Kunden anlocken. Freilich: Anfassen, so betonen es die Verantwortlichen, sei strikt untersagt. Wer dennoch Hand anlegen wolle, werde von der Restaurantleitung unverzüglich auf diese Verhaltensregel hingewiesen.

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