Verwaltungsrat sucht Nachfolger : Ebay-Chef Devin Wenig gibt seinen Rücktritt bekannt

Der Chef des Internetkonzerns Ebay, Devin Wenig, im Jahr 2017 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gestikuliert auf dem jährlich stattfindenden Weltwirtschaftsforum in Davos.
Der Chef des Internetkonzerns Ebay, Devin Wenig, im Jahr 2017 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gestikuliert auf dem jährlich stattfindenden Weltwirtschaftsforum in Davos.

Ebay-Chef Devin Wenig hat seinen Rücktritt eingereicht. Sein vorübergehender Nachfolger wird Finanzchef Scott Schenkel.

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25. September 2019, 16:04 Uhr

San Jose | Devin Wenig hatte den Spitzenposten 2015 übernommen, nachdem Ebay die Bezahltochter Paypal abgespalten hatte. Der Verlust dieses Wachstumstreibers und die verschärfte Konkurrenz im Online-Handel, wo Rivalen wie Amazon oder Alibaba immer stärker wurden, machten Ebay zu schaffen. Im Frühjahr willigte das Unternehmen ein, auf Druck von Investoren die Abspaltung einiger Geschäftsbereiche zu prüfen.

Kursverluste der Aktien nach Bekanntgabe des Rücktritts

Im jüngsten Quartal brach der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 403 Millionen Dollar ein, was jedoch vor allem Sonderfaktoren geschuldet war. Die Erlöse kletterten um zwei Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar. Bei Anlegern kam die Nachricht von Wenigs Abgang am Mittwoch zunächst nicht gut an - Ebays Aktien reagierten vorbörslich mit deutlichen Kursverlusten.

Weiterlesen: Ebay-Jahresrückblick 2018: Hype um Sneaker und Ventilatoren

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