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Giga-Liner : Bundesregierung streitet über XXL-Laster

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

War die Einführung der Giga-Liner eine schwerwiegende umwelt- und verkehrspolitisch Fehlentscheidung?

svz.de von
erstellt am 03.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Die Fahrt von überlangen Lastwagen auf Deutschlands Straßen sorgt für Streit in der Bundesregierung. Die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), den Lang-LKW in den Regelbetrieb gehen zu lassen, sei innerhalb der Bundesregierung nicht abgestimmt und eine schwerwiegende umwelt- und verkehrspolitische Fehlentscheidung, teilte der Staatssekretär im SPD-geführten Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, gestern mit.

„Die Auswirkungen des Lang-LKW, seine Umweltbelastungen wie auch die Auswirkungen auf den Schienenverkehr sind noch nicht ausreichend untersucht.“ In Deutschland dürfen die überlangen Lastwagen seit Jahresbeginn regulär, aber nur auf bestimmten Straßen fahren.

Das Straßennetz, auf dem die Riesen-Laster unterwegs sind, ist derzeit fast 11  600 Kilometer lang. Der Verkehrsexperte der Grünen, Andreas Tietze, sieht in den Lang-LKW sogar ein Sicherheitsrisiko.

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