Anteil von je fünf Prozent : Bosch und Continental bei Kartendienst Here an Bord

Bei Continental liegt der Schwerpunkt der Zusammenarbeit bei der dynamischen Aktualisierung der Karten.
Bei Continental liegt der Schwerpunkt der Zusammenarbeit bei der dynamischen Aktualisierung der Karten.

Die Zulieferer Bosch und Continental steigen beim Kartendienst Here der deutschen Autobauer ein. Die Firmen erwerben einen Anteil von je fünf Prozent von den Haupt-Eigentümern Audi, BMW und Daimler. Über den Preis werden keine Angaben gemacht, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten.

svz.de von
04. Januar 2018, 12:37 Uhr

Hochpräzise digitale Karten gelten als eine entscheidende Voraussetzung für den Betrieb von Roboterautos und digitale Service-Angebote im Fahrzeug. Die deutschen Premiumautohersteller hatten Here deshalb 2015 für mehr als 2,5 Milliarden Euro dem finnischen Netzwerkausrüster Nokia abgekauft. Es geht dabei auch darum, die Unabhängigkeit von anderen großen Kartenanbietern wie Google, Apple und TomTom zu sichern. Inzwischen sind an Here unter anderem auch Intel sowie asiatische Investoren beteiligt. Die Idee ist, eine große Branchen-Allianz zu schmieden.

Bosch erklärte, es gehe bei der Beteiligung auch um das Geschäft mit der Digitalisierung der Industrie, dem vernetzten Zuhause und smarten Städten. Here hoffe, mit der Unterstützung von Bosch zu einem Anbieter datenbasierter Dienste außerhalb der Autoindustrie zu werden. Bei Continental liege der Schwerpunkt der Zusammenarbeit bei der dynamischen Aktualisierung der Karten. Here arbeitet unter anderem daran, die Kameras von Fahrzeugen zu verwenden, um die Karten auf dem Laufenden zu halten.

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