Dank NFC : Aldi startet Bezahlen per Smartphone

Zahlen im Vorbeigehen – ob mit Karte oder Smartphone – soll die Warteschlangen an  den Kassen verkürzen.
Zahlen im Vorbeigehen – ob mit Karte oder Smartphone. Aldi macht es möglich.

Kontaktlose Technik in allen 2400 Filialen

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10. Juni 2015, 08:00 Uhr

An der Aldi-Kasse soll es künftig noch schneller gehen: Der Lebensmitteldiscounter Aldi Nord führt das kontaktlose Bezahlen mit der Maestro-Karte oder dem Smartphone ein, wie das Unternehmen in Essen mitteilte. Aldi Nord akzeptiert demnach ab sofort in allen rund 2400 Filialen bundesweit das mobile und kontaktlose Bezahlen. Mit der neuen Bezahltechnologie stelle Aldi Nord sich auf die veränderten Kundenbedürfnisse ein, erklärte die Discounterkette. Außerdem werde der Bezahlvorgang dadurch noch weiter beschleunigt.

Das kontaktlose Zahlen in den Filialen ist nach Unternehmensangaben sicher, schnell und einfach: Kundinnen und Kunden müssen lediglich die kontaktlose Debitkarte bzw. das Smartphone über das Display des Terminals halten. In wenigen Sekunden ist der Zahlvorgang abgeschlossen. Bei einer Kaufsumme bis zu 25 Euro kann sogar die Pin-Eingabe entfallen. Dadurch beschleunigt sich der Zahlvorgang erneut. Die vergessene Geldbörse gehört damit der Vergangenheit an.

Die Bezahldaten werden demnach mit Hilfe der sogenannten Near-Field-Communication-Technologie (NFC) übertragen, bei der Geräte wie etwa das Handy und die Kasse auf kurze Distanz miteinander kommunizieren. Voraussetzung für das kontaktlose Bezahlen ist eine NFC-fähige Maestro- oder V-Pay-Debitkarte oder ein NFC-fähiges Smartphone.

Wer mit dem Smartphone zahlen möchte, muss auf seinem Handy zunächst eine sogenannte Wallet-App mit integrierter, virtueller Maestro- oder V-Debitkarte installieren. Auch das normale Bezahlen mit der Girocard oder mit Maestro ist laut Aldi Nord aber weiter möglich.

Im Ausland hat Aldi Nord das kontaktlose Zahlen bereits eingeführt. Seit Anfang Juni sei es in Dänemark möglich, so Aldi Nord.

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