Spekulationen über Preiserhöhungen : Werden Tampons teurer? Hersteller von "ob" und "Always" äußern sich

Werden Tampons nach einer Mehrwertsteuersenkung teurer?
Werden Tampons nach einer Mehrwertsteuersenkung teurer?

Durch eine niedrigere Mehrwertsteuer sollten Menstruationsprodukte eigentlich billiger werden.

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20. Januar 2020, 15:08 Uhr

Zwei führende Hersteller von Tampons und Binden haben Berichte über Preiserhöhungen im Umfeld der Steuersenkung für Menstruationsprodukte zurückgewiesen. Die "Lebensmittel Zeitung" und andere Medien hatten jedoch in den vergangenen Tagen berichtet, mehrere Hersteller von Tampons und Binden wollten offenbar nach der Steuersenkung ihre Abgabepreise für den Handel deutlich erhöhen.

Der Konzern Johnson & Johnson, zu dessen Produkten die ob-Tampons gehören, betonte am Montag: "Wir haben unsere Preise nicht erhöht und werden im Zusammenhang mit der Steuersenkung unsere Tampon-Preise nicht erhöhen."

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Der Wettbewerber Procter & Gamble, zu dem die Marke Always gehört, erklärte ebenfalls, es werde "in diesem Zusammenhang keine Preiserhöhungen gegenüber dem Handel geben". Auch in den letzten Monaten vor der Mehrwertsteuerumstellung habe das Unternehmen keine Änderungen der Preise für seine Menstruationsprodukte vorgenommen.

Keine Preiserhöhung im Handel geplant

Handelsketten wie dm, Rewe und Penny betonten, es sei keine Erhöhung der erst vor wenigen Wochen im Zuge der Mehrwertsteuersenkung gesenkten Preise für Menstruationsprodukte geplant.

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Zum Jahreswechsel war die Mehrwertsteuer auf Menstruationsprodukte von 19 auf 7 Prozent gesenkt worden, was die Produkte günstiger machte.

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