Strukturwandel in der Landwirtschaft : Wenn Bauern aufgeben: Wie dramatisch ist das Höfesterben?

von 19. Juni 2019, 14:17 Uhr

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Der Kuhstall ist leer: Bauer Claus-Heinrich Niemann und Ehefrau Silke. Foto: Marcus Dewanger
Der Kuhstall ist leer: Bauer Claus-Heinrich Niemann und Ehefrau Silke. Foto: Marcus Dewanger

Jedes Jahr geben Tausende Bauern auf. Sie schließen ihre Höfe, die oft über Generationen in Familienhand waren. Viele sprechen vom Höfesterben. Klingt dramatisch. Aber ist es das tatsächlich?

Osnabrück | Claus-Heinrich Niemann will nicht mehr. „Ich habe 35 Jahre lang Kühe gemolken“, erzählt der Landwirt aus Schleswig-Holstein. Im September 2018 war damit Schluss. Den Stall mit 100 Milchkühen verpachtete er an einen Nachbarn. Bis zur Rente in vier oder fünf Jahren will er nur noch die 60 Hektar Ackerland bearbeiten. Dann war’s das mit der Landwirtschaf...

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