Wut auf die Deutsche Bahn : "Einfach nur geisteskrank": So schimpfen Bahnkunden über den Streik

Vom Warnstreik betroffene Bahnkunden am Hamburger Hauptbahnhof.
Vom Warnstreik betroffene Bahnkunden am Hamburger Hauptbahnhof.

Der Streik bei der Deutsche Bahn erzürnt manche Bahnkunden. Einige zeigen aber auch Verständnis.

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10. Dezember 2018, 11:36 Uhr

Hamburg | Ein Streik in der Vorweihnachtszeit kommt vielen Bahnkunden besonders ungelegen. Für die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) könnte es jedoch keinen besseren Zeitpunkt geben, um einen möglichst hohen Druck auf die Deutsche Bahn auszuüben, sich in den stockenden Tarifverhandlungen weiter zu bewegen. Viele Pendler und Zugreisende haben dafür jedoch keinerlei Verständnis.

Da heißt es etwa: "Einfach nur geisteskrank! Die Geschädigten sind wieder die anderen - Pendler, Menschen mit wichtigen Terminen, Urlaubsreisende!!!! Absolut 0,00 Verständnis für euren besch* #Warnstreik!!!!".

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Einige meinen, die Kunden seien die Leidtragenden, obwohl sie am wenigsten für die stockenden Tarifverhandlungen könnten. "Und die einzigen die den streik merken sind wer? Ach die die mit der bahn fahren und die tickets zahlen und NIX !!!!!! dafür können. Hach wie nett #Warnstreik"

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Besonders betroffen von dem Warnstreik waren Berufspendler: "Sorry aber als Pendler, der vor Weihnachten eh den Arsch voll Arbeit hat, habe ich NULL Verständnis für den #Warnstreik!"

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Kritisiert wird die Gewerkschaft für ihre Forderungen, die zu hoch angesetzt seien: "Die EVG fordert 7,5% (!) mehr Lohn. Die Bahn bietet 5,1% + einmalig 500€ + mehr betriebliche Altersvorsorge. Da kann man ruhig mal streiken. Allerdings sollte man sich dann nicht wundern, wenn kein Mensch Verständnis dafür hat. #Warnstreik"

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Außer Ablehnung auch Verständnis

Außer Ablehnung, zeigt sich auch Verständnis für die Anliegen der Streikenden. Etwa so: "Ja, so ein #Warnstreik nervt. Das soll er auch. Er war übrigens angekündigt. Ja, ich weiß auch nicht, wie lange ich heute ins Büro brauchen werde. Aber mal ganz ehrlich: Leute bepöbeln, weil sie sich für faire Bezahlung und Arbeitsbedingungen einsetzen? Ich glaub‘s ja nicht."

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Das Streikrecht wird gemeinhin als hohes Gut angesehen, wie dieser Tweet verdeutlicht: "2 Min Tweets zum #Warnstreik gelesen & ich würde am liebsten Nachhilfe in den Themen Gewerkschaften, Streikrecht, Inflation & Solidarität geben. Ja, Leute, es ist kacke, wenn der Zug nicht fährt, es ist aber auch kacke, wenn die Arbeitgeber dir nicht mal die Inflation ausgleichen."

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Weiter gibt es Lob für das Vorgehen der EVG: "Jetzt kann man wieder schön sehen, wer in der Schule damals aufgepasst hat und wer nicht. Schade, dass die Eisenbahner eine der wenigen Berufsgruppen sind, die ihre Rechte kennen und nutzen. #Warnstreik"

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Immer wieder tauchen auch Vergleiche zu Pflegebeschäftigten auf und was wäre, wenn sie streiken würden: "Wenn euch ein #Warnstreik bei der Bahn nervt, seid froh das niemand in der #Pflege streikt. Dann meine lieben sind wir wirklich am Arsch!!!"

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Und für manche Pendler ist der Streik-Tag gar kein besonderer, sondern erinnert sie vielmehr an da alltägliche Geschehen. "#Warnstreik bei der Bahn. Es kommt zu Verzögerungen und Ausfällen im Zugverkehr. Also alles ganz normal wie immer."

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Weiterlesen: Die aktuellen Entwicklungen beim Streik im Liveblog

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