Studie zu Schnäppchentagen : Viele Waren an "Black Friday" und "Cyber Monday" tatsächlich günstiger

In der 'Cyber Week' locken Geschäfte mit Rabatten.
In der "Cyber Week" locken Geschäfte mit Rabatten.

Verbraucher können dank der Rabatte an den Aktionstagen besonders günstig gängige Weihnachtsgeschenke kaufen.

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19. November 2018, 05:35 Uhr

Berlin | Wer noch Weihnachtsgeschenke für seine Liebsten sucht, kann rund um das kommende Wochenende wahre Schnäppchen machen. Wie der "Check24-Shoppingpreisindex" analysierte, drücken die Aktionstage "Black Friday" und "Cyber Monday" in den vergangenen Jahren deutlich die Preise für Spielzeug und Elektronik. Diverse Onlineshops sowie stationäre Geschäfte bieten dann beliebte Haushalts- und Elektronikprodukte mit Preisnachlässen an.

In diesem Jahr fallen die Schnäppchentage auf den 23. November ("Black Friday") und den 26. November ("Cyber Monday").

"Check24" verglich 100.000 Einzelpreise für 1000 Elektronikprodukte im Zeitverlauf. Dabei zeigte sich, dass die Preise von Anfang Oktober bis Ende November um durchschnittlich 2,1 Prozent sanken. In den Wochen danach stiegen die Preise bis zum Jahresende wieder an – um durchschnittlich 2,8 Prozent.

Spielzeug und Tablets im Dezember besonders teuer

Im Zeitraum danach werden die Produkte meist wieder teurer, zeigen die Berechnungen. Demnach gab es 2017 an den Rabatttagen Nachlässe für Drohnen um rund sechs Prozent, Fernseher wurden vier Prozent günstiger. Bis Jahresende legen die Preise dann jedoch oft wieder zu: So wurde Lego-Spielzeug im Vorjahr fast acht Prozent teurer, Tablets mehr als vier Prozent.

Elektrische Zahnbürsten, Küchenmaschinen, Lego-Spielzeug und Koffer wurden nach den Aktionstagen so teuer wie noch nie zuvor im Jahresverlauf. Dagegen wurden Fernseher Richtung Jahresende noch günstiger.

"Verbraucher, die aktuell Weihnachtsgeschenke suchen, sollten die Angebote zum 'Black Friday' und 'Cyber Monday' nutzen", riet Timm Sprenger, Geschäftsführer des Bereichs Shopping bei "Check24". Auch an den Aktionstagen lohne sich aber ein Vergleich verschiedener Anbieter. "Denn nicht überall wo Rabatt draufsteht, ist auch einer drin." Auch Verbraucherschützer raten dazu, Rabatte kritisch zu hinterfragen und die Preise vor dem Kauf etwa bei Preisvergleichsportalen zu prüfen.

Weiterlesen: "Black-Friday"-Rabatte kommen Ceconomy teuer zu stehen

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