Verkauf von "Hans im Glück" : Backwerk-Gründer übernehmen beliebte Burger-Restaurants

Die Burgerkette 'Hans im Glück' hat neue Eigentümer.
Die Burgerkette "Hans im Glück" hat neue Eigentümer.

Für dieses Jahr sind 15 Neueröffnungen von Burger-Restaurants der Kette "Hans im Glück" geplant.

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17. Januar 2020, 16:49 Uhr

Die Burgerkette "Hans im Glück" hat neue Eigentümer. Der Gründer und bisherige Mehrheitseigner Thomas Hirschberger übergab seinen 90-Prozent-Anteil an neue Gesellschafter, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Zum neuen Gesellschafterkreis gehören demnach unter anderem der bisherige Minderheitsgesellschafter GAB sowie die Gründer von Backwerk, Dirk Schneider und Hans-Christian Limmer. Zum Kaufpreis und den genauen neuen Eigentumsverhältnissen wurde zunächst nichts bekannt.

Mehr zum Thema: Für 25 Millionen Euro: Burgerkette "Hans im Glück" steht vor dem Verkauf

15 Neueröffnungen geplant

Für Franchisenehmer, Mitarbeiter und Geschäftspartner sollen sich keine Veränderungen ergeben, wie es am Freitag hieß. Auch die Geschäftsführer Johannes Bühler und Jens Hallbauer bleiben demnach an Bord. Sie wollen den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortsetzen.

Thomas Hirschberger.
imago images/HRSchulz
Thomas Hirschberger.


"Mit voraussichtlich 15 Neueröffnungen wird "Hans im Glück" auch 2020 weiterwachsen", sagte Hallbauer. "Weitere Standorte sind unter anderem in Basel, Trier und Halle geplant." Ob Gründer Hirschberger einzelne Restaurants weiter als Franchisenehmer betreiben wird, war nach Aussage eines Unternehmenssprechers zunächst noch offen.

"Hans im Glück" vs. "Peter Pane"

Seit 2010 gibt es "Hans im Glück". Einst stellte Hirschberger 300 bis 500 Filialen in Deutschland in Aussicht. Doch der Traum platzte: Aktuell gibt es noch 81 Filialen, 26 davon werden vom Unternehmen selbst betrieben, weitere 55 von Franchisenehmern.

Vor vier Jahren sorgte der Streit mit dem Franchise-Nehmer Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH unter Geschäftsführer Patrick Junge für reichlich Ärger. Junge trennte sich im Streit von "Hans im Glück" und gründete seine eigenen Burgerrestaurants "Peter Pane". Das Angebot besteht wie bei Hans im Glück im Wesentlichen aus Burgern und Cocktails. Ein Scharmützel vor Gericht war die Folge.

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