Arbeitswelt in Corona-Krise : Erstes Unternehmen erlaubt Mitarbeitern lebenslanges Homeoffice

In der Corona-Krise arbeiten viele Menschen im Homeoffice. Ein Tech-Riese erlaubt es seinen Mitarbeitern nun für immer.
In der Corona-Krise arbeiten viele Menschen im Homeoffice. Ein Tech-Riese erlaubt es seinen Mitarbeitern nun für immer.

Die Corona-Krise könnte für einen dauerhaften Umbruch in der Arbeitswelt sorgen.

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13. Mai 2020, 07:35 Uhr

San Francisco | Twitter wird seinen Mitarbeitern erlauben, auch nach dem Ende der Corona-Krise uneingeschränkt im Homeoffice zu arbeiten. "Wenn unsere Beschäftigten in einer Rolle und Lage sind, die es ihnen erlauben, von Zuhause aus zu arbeiten, und sie für immer damit weitermachen wollen, werden wir das möglich machen", erklärte der Kurznachrichtendienst. Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass es funktioniert, wenn Menschen an verschiedenen Orten zusammenarbeiteten. Twitter hatte nach jüngsten Angaben zum Ende vergangenen Jahres 4900 Beschäftigte.

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"Mitarbeiter entscheiden, ob sie zurückkehren"

Twitter gehörte zu den ersten Unternehmen, die nach Ausbruch der Corona-Krise die Mitarbeiter zum Arbeiten ins Homeoffice schickten. Die Büros sollen nun mindestens bis September geschlossen bleiben. "Es wird unsere Entscheidung sein, die Büros zu öffnen – und die Mitarbeiter entscheiden, wann und ob sie zurückkehren", betonte Twitter-Personalchefin Jennifer Christie in einem Blogeintrag am Dienstag. Die meisten Dienstreisen werden bis mindestens September gestrichen und interne Veranstaltungen bis Jahresende abgesagt. Die Twitter-Mitarbeiter könnten nun auch bis zu 1000 Dollar für ihre Homeoffice-Ausstattung ausgeben, berichtete die Website "Buzzfeed".

Anderer Weg als Konkurrenz

Der Dienst, der unter anderem größere Büroflächen an der Market Street im Herzen von San Francisco hat, geht damit bereits weiter als andere Tech-Firmen. Facebook und Google stellen sich bisher darauf ein, dass viele ihrer Mitarbeiter noch bis Ende des Jahres von Zuhause aus arbeiten werden. Apple plane unterdessen die Rückkehr in die Büros in mehreren Wellen im Juni und Juli, berichtete am Mittwoch der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

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