Täter weiter unbekannt : Nach Säureanschlag: Innogy-Manager Günther tritt wieder öffentlich auf

Bernhard Günther vor dem Anschlag im März 2017 (l.) und während der Bilanz-Pressekonferenz am Mittwoch.
Bernhard Günther vor dem Anschlag im März 2017 (l.) und während der Bilanz-Pressekonferenz am Mittwoch.

Bernhard Günther war am 4. März vergangenen Jahres nahe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf überfallen worden.

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13. März 2019, 14:09 Uhr

Essen | Der vor rund einem Jahr bei einem Säureanschlag schwer verletzte Innogy-Manager Bernhard Günther ist erstmals wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten. Günther stellte am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz die Geschäftszahlen des Essener Energiekonzerns für das vergangene Jahr vor. Er freue sich, "heute hier zu sein", sagte der 52-Jährige. Das sei "vor einem Jahr alles andere als klar gewesen".

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Der Innogy-Finanzchef war am 4. März vergangenen Jahres nach dem Joggen nahe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf überfallen worden. Zwei Männer warfen ihn zu Boden und übergossen ihn mit Säure. Günther wurde wenige Wochen nach der Tat aus dem Krankenhaus entlassen und nahm bald darauf die Arbeit wieder auf. Die Täter sind bis heute nicht ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte ihre Ermittlungen im September eingestellt.


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