Mit Regierungen in Gesprächen : Möbelgigant Ikea will Corona-Hilfen in jeweiligen Ländern zurückzahlen

Ikea will Corona-Hilfen neun Ländern zurückzahlen.
Ikea will Corona-Hilfen neun Ländern zurückzahlen.

Es soll sich um alle neun Länder handeln, in denen der Konzern mittels Beurlaubungsprogrammen Hilfen erhalten hatte.

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15. Juni 2020, 20:39 Uhr

Stockholm | Der Möbelriese Ikea will einer Reihe von Ländern die in der Corona-Krise bewilligten Hilfen zurückzahlen. Man befinde sich mit mehreren Regierungen in Gesprächen darüber, die Mittel zurückzugeben, die man zu Hochzeiten der Coronavirus-Pandemie als Unterstützung bei der Lohnfortzahlung erhalten habe, teilte der Ikea-Mutterkonzern Ingka am Montag mit. Summen nannte der Konzern nicht.

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Ikea hatte während der Corona-Krise in mehreren Ländern seine Läden schließen müssen und befürchtete massive Geschäftseinbußen, die jedoch letztlich moderater ausfielen als zunächst angenommen. Während die Pandemie nun in eine neue Phase eintrete, seien fast 90 Prozent der von Ingka betriebenen Ikea-Warenhäuser wieder geöffnet, hieß es in einer Konzernmitteilung. Die Kunden seien damit zurück im Warenhaus, kauften aber zugleich auch online ein.

"Hoffnungsvoller in die Zukunft"

"Niemand weiß, wie sich die Dinge weiter entwickeln werden, aber wir gehen hoffnungsvoller in die Zukunft", erklärte Ingka-Manager Tolga Öncu. Deshalb habe sich Ikea entschlossen, keine weitere Unterstützung zu beantragen und die erhaltenen Mittel zurückzuzahlen.

Hilfe in neun Ländern

Zuvor hatte die "Financial Times" am Wochenende über Ikeas Pläne berichtet. Demnach handelt es sich um alle neun Länder, in denen der Konzern mittels Beurlaubungsprogrammen Corona-Hilfen erhalten hatte: Belgien, Irland, Kroatien, Portugal, Rumänien, Serbien, Spanien, Tschechien und die USA. Die Informationen wurden der Deutschen Presse-Agentur am Montag bestätigt.

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