Nicht genügend Unterstützung : Umfrage: Mehr als 3000 Fahrschulen stehen in Deutschland vor dem Aus

Fahrschulen werden von der Corona-Krise und den daraus resultierenden Schließungen hart getroffen.
Fahrschulen werden von der Corona-Krise und den daraus resultierenden Schließungen hart getroffen.

Vielen Fahrschulen in Deutschland droht die Pleite, wie aus einer Umfrage hervorgeht.

von
23. April 2020, 12:06 Uhr

Berlin | Durch die Corona-Krise könnten einer Umfrage zufolge mehr als 3000 Fahrschulen in Deutschland vor dem Aus stehen. Die wirtschaftliche Unterstützung von Seiten des Staates reiche für 30 Prozent der Befragten nicht aus, um ihr Geschäft zu erhalten, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Branchenverbands Moving hervorgeht.

Auch interessant: Heide-Park, Legoland und Co: Vielen Freizeitparks droht das Aus

"Zeitliche Perspektive" muss her

"Die Fahrschulen brauchen kurzfristig eine zeitliche Perspektive, um Arbeitsplätze in einem systemrelevanten Beruf zu erhalten und um unter anderem die dringend notwendigen Berufskraftfahrer-Ausbildungen möglich zu machen", sagte Verbandspräsident Jörg-Michael Satz.

In Deutschland gibt es Moving zufolge derzeit rund 10.000 Fahrschulen. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus müssen sie einstweilen geschlossen bleiben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen