Coronavirus in Deutschland : Apotheker rechnen mit Lieferengpässen bei Medikamenten

Als Folge der Corona-Krise rechnet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit Lieferengpässen bei Medikamenten.
Als Folge der Corona-Krise rechnet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit Lieferengpässen bei Medikamenten.

Der Coronavirus wirkt sich laut Apothekerverband unmittelbar auf die Verfügbarkeit von Medikamenten aus.

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08. März 2020, 10:44 Uhr

Berlin | Als Folge der Corona-Krise rechnet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit Lieferengpässen bei Medikamenten. "Wir werden sicherlich im Laufe des Jahres die Folgen der ausgefallenen Lieferungen aus China zu spüren bekommen", sagte Verbandspräsident Friedemann Schmidt der "Bild am Sonntag". Er forderte Maßnahmen auf europäischer Ebene, die die Abhängigkeit von chinesischen Lieferungen verringern. "Es ist wichtig, diese totale Abhängigkeit bei einzelnen Wirkstoffen zu beenden, auch wenn Medikamente dann teurer werden."

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Bald wieder Desinfektionsmittel

Entwarnung gibt Schmidt bei der Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln. "In wenigen Tagen ist Händedesinfektionsmittel wieder in den meisten Apotheken verfügbar", sagte er dem Blatt. Für private Haushalte seien 100 Milliliter "völlig ausreichend", fügte er hinzu.

Im Video: Beim Hersteller von Schutzanzügen herrscht aktuell Hochbetrieb:


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