NGG-Chef fordert bundesweit Corona-Tests in Schlachthöfen : Gewerkschaft: Fleisch ohne Werkvertrag kostet 10 bis 20 Cent mehr pro Kilo

von 25. Juni 2020, 09:27 Uhr

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Blick in einen Schlachtbetrieb: Arbeiter zerlegen Fleisch. Viele von ihnen werden über Subunternehmer in die Betriebe geschickt, der Werkverträge mit den Schlachthöfen abgeschlossen hat. Die Gewerkschaft NGG will, dass dieses Konstrukt verboten wird.
Blick in einen Schlachtbetrieb: Arbeiter zerlegen Fleisch. Viele von ihnen werden über Subunternehmer in die Betriebe geschickt, der Werkverträge mit den Schlachthöfen abgeschlossen hat. Die Gewerkschaft NGG will, dass dieses Konstrukt verboten wird.

Fleischproduktion in Deutschland ist nach Auffassung der Gewerkschaft NGG auch ohne den Einsatz umstrittener Werkverträge möglich. Gewerkschaftschef Guido Zeitler sagt im Interview: „Wir haben durchgerechnet, wie viel es kosten würde, vernünftige Arbeitsbedingungen einzuhalten in Schlachthöfen: Das wären pro Kilogramm Schweinefleisch 10 bis 20 Cent mehr."

Osnabrück | Herr Zeitler, einige Schlachtkonzerne schwören nun angesichts der breiten Debatte um Arbeitsverhältnisse dem Werkvertrag ab. Glauben Sie dran? Nein, den Unternehmen in der Fleischindustrie glaube ich gar nichts mehr. Die Unternehmer haben in den vergangenen Jahren so viel angekündigt, aber im Endeffekt ging es den Beschäftigten gleichbleibend schle...

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