Nach angeblicher Namensänderung : "Buchstaben-Yolo" ein Fake: Scrabble bleibt Scrabble

Alles nur ein Fake: Der Spieleklassiker Scrabble wird doch nicht in 'Buchstaben-Yolo' umbenannt. Foto: Mattel
Alles nur ein Fake: Der Spieleklassiker Scrabble wird doch nicht in "Buchstaben-Yolo" umbenannt. Foto: Mattel

Der Spieleklassiker Scrabble sollte einen neuen Namen tragen: "Buchstaben-Yolo". Die angebliche Umbenennung war jedoch nur inszeniert.

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27. September 2018, 16:58 Uhr

Frankfurt am Main | Großer Fake um Scrabble: Hersteller Mattel hatte sich für den Spieleklassiker mit "Buchstaben-Yolo" angeblich einen neuen Namen ausgedacht. Dies teilte Mattel Anfang der Woche in einer offiziellen Pressemitteilung mit. Auch unsere Redaktion berichtete darüber. Wie sich nun aber herausstellt, war alles nur inszeniert.

Der Rapper McFitti, der als offizielles Gesicht der Marketingkampagne galt, klärte am Donnerstag in einem Facebook-Video auf: "Sprache verändert sich, aber Klassiker bleiben Klassiker".

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Den gefakten Namenswechsel hatte Mattel mit einem Neuanfang begründet. Nach 70 Jahren – so lange gibt es Scrabble bereits – wolle man "mit der Zeit gehen". Mattel setze bei der neuen Version des Brettspiels auf die Jugendsprache. Die Abkürzung "Yolo" wird von Jugendlichen bereits seit Jahren vielfach verwendet und steht für "You Only Live Once“ („Du lebst nur einmal“). Die neue Scrabble-Version beinhalte eine Reihe neuer Begriffe aus dem Jugendjargon, hieß es von Mattel. So wolle man im Konsolen-Zeitalter auch weiterhin attraktiv für jüngere Zielgruppen bleiben.

Als noch nicht klar war, dass es sich um einen Fake handelte, wurde die Nachricht in den sozialen Netzwerken breit diskutiert. Einige Scrabble-Fans reagierten mit Entrüstung:

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Der Spielehersteller äußerte sich zu der Kritik in einer Pressemitteilung auf seiner Webseite: "Genau mit diesem Gegenwind hatte man bei Mattel insgeheim auch bei der vermeintlichen Namensänderung gerechnet und hofft nun, dass Fans und Liebhaber dem Spieleklassiker diesen kleinen Scherz (oder auch Schock) nicht übel nehmen".

Doch nicht nur Entrüstung über die angebliche Namensänderung brach sich Bann. Es gab auch Vorschläge für die Umbenennung anderer Spieleklassiker in Jugendsprache:

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Während sich über den Mattel-Fake auch streiten lässt, reagierten Scrabble-Fans mit Erleichterung und verteilten Lob für die Werbeaktion:

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Einigen Journalisten wie etwa Lars Wienand stößt die PR-Aktion dennoch sauer auf:

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