Quartalsbericht : Deutsche Bank macht 3,1 Milliarden Euro Verlust

Mit aller Macht will die Deutsche Bank ihre Dauerkrise beenden - und nimmt dafür einen Milliardenverlust im zweiten Quartal dieses Jahres in Kauf.
Mit aller Macht will die Deutsche Bank ihre Dauerkrise beenden - und nimmt dafür einen Milliardenverlust im zweiten Quartal dieses Jahres in Kauf.

Der umfangreiche Umbau der Deutschen Bank stürzt den Konzern in die roten Zahlen.

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24. Juli 2019, 07:40 Uhr

Frankfurt/Main | Der Radikalumbau mit der Streichung von 18.000 Stellen hat die Deutsche Bank im zweiten Quartal noch tiefer in die roten Zahlen gerissen als gedacht. Der Konzernverlust belief sich auf 3,15 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 401 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Bei Bekanntgabe der Pläne Anfang Juli hatte die Bank noch ein Minus von 2,8 Milliarden Euro angekündigt. Allerdings verbuchte das Institut mit 3,4 Milliarden Euro nun einen größeren Anteil der Umbaukosten bereits im zweiten Quartal.

Umbau hinterlässt Minusgeschäft

"Einen erheblichen Teil der Restrukturierungskosten haben wir bereits im zweiten Quartal verbucht", sagte Vorstandschef Christian Sewing. "Ohne diese Belastungen für den Umbau wäre die Deutsche Bank profitabel gewesen."

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