Mildes Wetter : Warum die Deutsche Bahn im Januar pünktlicher als sonst war

Bahnreisende mussten im Januar seltener auf unpünktliche Züge warten.
Bahnreisende mussten im Januar seltener auf unpünktliche Züge warten.

Die Züge kamen im Januar so pünktlich wie lange nicht mehr und es gibt eine stärkere Nachfrage nach Fernverkehrstickets.

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04. Februar 2020, 21:29 Uhr

Die Deutsche Bahn war im ersten Monat des neuen Jahres im Fernverkehr so wenig unpünktlich wie seit Jahren nicht mehr. Rund 84,3 Prozent der Züge kamen pünktlich, wie Bahn-Chef Richard Lutz am Dienstagabend in Berlin sagte. Das waren 5,2 Prozentpunkte mehr als im Dezember und acht Punkte mehr als im Januar des Vorjahres. "Es ist damit der beste Januar-Wert seit 2014", sagte Lutz.

Nach Angaben eines Bahn-Sprechers waren das milde Wetter und der stabile Betrieb neuer Fahrzeuge die Gründe für die besseren Werte. In kalten, schneereichen Wintern hat die Bahn häufig mit Problemen wie eingefrorenen Weichen und umgestürzten Bäumen auf den Gleisen zu kämpfen.

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Deutsche Bahn: Stärkere Nachfrage nach Fernverkehrstickets

Im vergangenen Jahr hatte die Bahn ihr Pünktlichkeitsziel knapp verfehlt. Der Staatskonzern hatte 76,5 Prozent angepeilt, aber lediglich 75,9 Prozent erreicht. Das war ein Prozentpunkt besser als 2018. "Um im Fernverkehr das Ziel von 78 Prozent für das gesamte Jahr 2020 zu schaffen, müssen wir uns auch in den nächsten Monaten mächtig reinhängen", sagte Lutz.

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Er konstatierte zum Jahresbeginn eine stark gestiegene Nachfrage nach Fernverkehrstickets, "die unsere Erwartungen deutlich übertrifft". Das liege auch an der Mehrwertsteuersenkung, die die Bundesregierung im Rahmen des Klimapakets für den Fernverkehr beschlossen hatte. Seither werden im Fernverkehr nur noch 7 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig. Die Bahn hatte daraufhin die Ticketpreise entsprechend reduziert.

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