"DHL Paket" als Zentrale : DHL schafft SMS für Packstationen ab: Kunden brauchen jetzt diese App

DHL stellt den SMS-Service für seine mTAN ein.
DHL stellt den SMS-Service für seine mTAN ein.

DHL reagiere damit auf das veränderte Verhalten seiner Nutzer, so der Konzern. Die Umstellung hat bereits begonnen.

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02. Juli 2019, 17:45 Uhr

Bonn | Bislang bekommen DHL-Kunden eine Transaktionsnummer per SMS (mTAN) auf ihr Smartphone, sobald die Lieferung abholbereit in der Packstation liegt. Die mTAN funktioniert wie ein Code, der das entsprechende Fach an der Station aufspringen lässt. Doch Nutzer müssen sich umgewöhnen, denn DHL stellt seinen SMS-Service ein. (Weiterlesen: Kurioser Unfall – In der einen Hand ein Eis, mit der anderen in der DHL-Packstation)

DHL-Paket-App: Aus mTAN wird Abhol-Code

Neukunden können die SMS-Variante samt mTAN nicht mehr auswählen und müssen stattdessen die kostenlose App "DHL Paket" verwenden – dort finden sie dann den sogenannten Abhol-Code. Seit Mitte des Jahres stellt der Konzern die Bestandskunden in mehreren Wellen um und führt sie zur App; Hinweise dazu verschickt der Paketdienst per Mail.

E-Mail statt DHL-App

Bestandskunden, die nicht auf die App umsteigen wollen, können "bis auf Weiteres" eine E-Mail statt einer SMS mit der mTAN anfordern, sagte eine Sprecherin unserer Redaktion. Doch möglichst zeitnah sollen alle Kunden den Abhol-Code für ihre Sendungen in der "DHL Paket""-App abrufen, so der Plan des Konzerns. (Weiterlesen: DHL-Mitarbeiter zum Kunden: "Die einzige Scheiße ist Ihr Rumgeheule")

Der Grund für die Umstellung

Laut DHL-Sprecherin reagiere der Konzern mit der Umstellung auf das veränderte Nutzerverhalten, da mittlerweile viele Kunden gern mit Apps arbeiteten. Die App solle zur Zentrale für den Versand und Emfang von Paketen werden. Um ein Paket abzuholen, benötigen Kunden neben dem Abhol-Code auch ein Kundenkarten. Die sogenannte Zwei-Faktor-Autorisierung bleibt also bestehen.

In den vergangen Jahren haben bereits einige Banken den mTAN-Versand per SMS eingestellt. Viele Unternehmen begründeten diesen Schritt mit Kosten und Sicherheitsbedenken.

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