Folgen der Corona-Krise : Benzinpreise im März auf Vierjahres-Tief – Erste Prognosen für den April

Tanken kann man in der Corona-Krise günstig.
Tanken kann man in der Corona-Krise günstig.

Waren Sie am letzten Märztag tanken? Dann haben Sie so günstig getankt, wie seit 2016 nicht mehr.

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01. April 2020, 15:43 Uhr

München | Die Corona-Krise und der abgestürzte Ölpreis machen Sprit deutlich günstiger. Benzin der Sorte E10 war im März mit durchschnittlich 1,283 Euro pro Liter so billig wie zuletzt im August 2016, wie der ADAC am Mittwoch in München mitteilte. Das waren 10 Cent weniger als im Februar. Der Dieselpreis sank im Monatsvergleich um 8,5 Cent auf 1,154 Euro im Monatsdurchschnitt.

Sprit nun mehr als 22 Cent günstiger als Anfang Januar

Die niedrigsten Tagesdurchschnittspreise stellte der Verkehrsclub am 31. März mit 1,217 Euro für E10 und 1,115 für Diesel. Seit den Jahreshöchstständen Anfang Januar bedeutet das Rückgänge von mehr als 22 Cent pro Liter. "Der Kraftstoffmarkt steht damit weiterhin im Zeichen der Corona-Krise", heißt es dazu vom ADAC.

Grafik: ADAC e. V.
Grafik: ADAC e. V.


Da der Rohölpreis aber so niedrig sei, wie seit dem Jahr 2002 nicht mehr, bestehe noch Spielraum "für einen weiteren Rückgang der Spritpreise". Schon im März habe der Liter Diesel mancherorts weniger als einen Euro gekostet. Im April könnten die Preise noch weiter fallen, meint Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de. Grund ist die Angst an den internationalen Börsen vor einer abfallenden Erdöl-Nachfrage. Sie drückt die Preise. Hinzu kommt der Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland, die trotz der geringen Nachfrage weiter auf hohem Niveau Öl fördern und den Markt schwemmen.

Weiterlesen: Trotz gesunkener Spritpreise profitieren Tankstellen nicht

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