Konzern unnachgiebig : BMW und seine Händler streiten um Verträge – Verkaufsstopp angedroht

Weil sich die BMW-Händler nicht mit dem Hersteller einigen, haben sie einen Verkaufsstopp angedroht. Foto: dpa/Jan Woitas
Weil sich die BMW-Händler nicht mit dem Hersteller einigen, haben sie einen Verkaufsstopp angedroht. Foto: dpa/Jan Woitas

Der BMW-Händlerverband akzeptiert die von BMW vorgelegten neuen Verträge nicht und droht mit Konsequenzen.

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26. September 2018, 12:25 Uhr

München | Die deutschen BMW-Händler drohen dem Konzern mit einem Verkaufsstopp ab Montag (1. Oktober). Ihr Verband teilte am Mittwoch mit, nach dem Auslaufen der bestehenden Verträge an diesem Wochenende könnten die privaten BMW-Autohäuser keine Neufahrzeuge und Ersatzteile mehr bestellen. Die vom Unternehmen vorgelegten neuen Verträge "werden wir so nicht unterschreiben", sagte der Verbandspräsident und Memminger BMW-Händler Peter Reisacher. BMW lehne weitere Verhandlungen über den Entwurf ab. Von dem Münchner Autobauer war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Zuvor hatten die "Süddeutsche Zeitung" und die "Rheinische Post" über den Streit berichtet. Die deutschen BMW-Vertragshändler stehen nach Verbandsangaben für elf Milliarden Euro Umsatz jährlich. Der Verband strebt an, die alten Verträge weiterlaufen zu lassen, bis ein neuer partnerschaftlich ausgehandelt sei.

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