Mehrere tausend Autos : Auch in Deutschland: Tesla ruft ältere Fahrzeuge zurück

Speicherplatz-Probleme veranlassen Tesla zu einem Rückruf. (Symbolbild)
Speicherplatz-Probleme veranlassen Tesla zu einem Rückruf. (Symbolbild)

Der zentrale Touchscreen könnte bei einigen Tesla-Wagen nicht zu bedienen sein, warnt der Hersteller.

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18. Februar 2021, 12:14 Uhr

Berlin | Wegen Problemen mit dem zentralen Eingabebildschirm ruft Tesla in Deutschland zahlreiche ältere Model-S- und Model-X-Fahrzeuge zurück. Der Rückruf gelte ausschließlich für solche Fahrzeuge, die vor März 2018 gebaut worden und mit einer bestimmten Speicherkarte ausgestattet seien, teilte Tesla am Donnerstag mit. Zuvor hatte die "Augsburger Allgemeine" berichtet. Demnach seien 7500 Fahrzeuge betroffen. Tesla bestätigte die Zahl zunächst nicht.

Zahl der betroffenen Fahrzeuge unklar

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) prüft die Probleme eigenen Angaben zufolge indes weiter. Der Rückruf sei nicht auf Anordnung der Behörde erfolgt, sondern eigenständig von Tesla veranlasst worden, betonte ein KBA-Sprecher. Eine Zahl zu den betroffenen Fahrzeugen liege nicht vor.

Schon Anfang Februar war Tesla in den USA einer Aufforderung der US-Verkehrsbehörde NHTSA nachgekommen und hatte knapp 135.000 ältere Modelle S und X mit Baujahren von 2012 bis 2018 zurückgerufen.

Gefährliche Speicherplatz-Probleme

Konkret geht es demnach um Speicherplatz-Probleme bei bestimmten Computerchips, die zu Ausfällen des zentralen Touchscreen-Bildschirms führen können, über den diverse Fahrzeugfunktionen bedient werden. Die US-Verkehrsbehörde hatte im Januar etwa vor Beeinträchtigungen der Rückfahrkamera oder des Fahrassistenzprogramms gewarnt.

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