Wegen großem Ansturm : Amazon will in Corona-Krise weitere 75.000 Mitarbeiter einstellen

Mitarbeiter des Paketversenders Amazon sortieren Pakete im Sortierzentrum in Garbsen.
Mitarbeiter des Paketversenders Amazon sortieren Pakete im Sortierzentrum in Garbsen.

Statt in Geschäften vor Ort, shoppen viele Menschen nun verstärkt online. Der weltgrößte Online-Händler reagiert nun.

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13. April 2020, 18:00 Uhr

Seattle | In der Corona-Krise entlassen US-Unternehmen Beschäftigte im Rekordtempo, doch bei einigen laufen die Geschäfte rund. So will der weltgrößte Online-Händler Amazon weitere 75.000 Mitarbeiter anheuern, um den großen Andrang von Kunden zu bewältigen. Die Mitteilung am Montag kommt knapp einen Monat, nachdem der Konzern von US-Multimilliardär Jeff Bezos bereits die Einstellung von rund 100.000 Beschäftigten angekündigt hatte.

Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben die Nachfrage nach Amazons Lieferdiensten in vielen US-Regionen regelrecht explodieren lassen. Das Unternehmen tut sich mit dem Ansturm schwer, viele Kunden müssen derzeit lange warten oder können gar keine Bestellungen aufgeben. Amazon wird zudem vorgeworfen, in der Corona-Krise nicht genug für den Schutz der Mitarbeiter zu unternehmen. Der Konzern hatte deshalb schon mit Protesten und Arbeitsniederlegungen zu kämpfen.

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