Kommentar zu Corona in Fleischbetrieben : Ärger um Werkverträge: Erst aufwachen, dann wegschauen...

von 18. Mai 2020, 18:50 Uhr

svz+ Logo
Blick in einen Schlachthof: Die Arbeiter hier sind oft bei einem Subunternehmer und nicht beim Schlachthof selbst angestellt. Dieses Werkvertragswesen sorgt immer wieder für Ärger.
Blick in einen Schlachthof: Die Arbeiter hier sind oft bei einem Subunternehmer und nicht beim Schlachthof selbst angestellt. Dieses Werkvertragswesen sorgt immer wieder für Ärger.

Im Zuge der Corona-Pandemie rücken erneut die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Schlachter in den Fokus. Die Politik überschlägt sich mit Vorschlägen. Ein Kommentar.

Osnabrück | Das Kerngeschäft von Schlachthöfen ist das Töten und Zerlegen von Tieren. Und doch werden genau diese Aufgaben häufig von Subunternehmern erledigt. Mancherorts sind mehr als die Hälfte der Arbeiter in einem Betrieb gar nicht bei diesem selbst angestellt. Das ist einerseits rechtens, andererseits ist dieses System aber auch anfällig für Ausbeutung. Die...

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab (anschließend 7,90 €/Monat), um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in unserer App stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.

Monatlich kündbar

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Hier anmelden »

Oder kostenlos bis zu drei Artikel in 30 Tagen lesen

Registrieren »
zur Startseite