Neues Porto in Kraft : 70-Cent-Marke: Post stellt unterfrankierte Briefe nicht mehr zu

Briefe mit 70-Cent-Marken gehen ab sofort zurück zum Empfänger.
Briefe mit 70-Cent-Marken gehen ab sofort zurück zum Empfänger.

Die Deutsche Post teilte mit, dass die Kulanzzeit nach der Anhebung des Portos abgelaufen sei.

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04. Juli 2019, 16:33 Uhr

Bonn | Nach der Einführung eines höheren Portos wirft die Deutsche Post ab sofort nur noch ausreichend frankierte Sendungen in die Briefkästen. Sollte zum Beispiel ein Standardbrief nur mit 70 Cent statt der nötigen 80 Cent frankiert sein, würde er zurückgeschickt oder der Adressat müsste Nachporto bezahlen, sagte ein Post-Sprecher am Donnerstag in Bonn.

Neue Preise gelten seit Juli

Die neuen Preise gelten seit Montag, in den ersten Tagen war die Post aber kulant und stellte auch Sendungen zu, die nur das alte Porto hatten. "Ab sofort akzeptieren wir nur noch die korrekt frankierten Briefe", sagte der Sprecher.

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Er zeigte sich zufrieden mit der Umstellung: Man habe die 26.000 Filialen mit insgesamt 940 Millionen neuen Briefmarken versorgt und diesen logistischen Kraftakt gut bewältigt. In Einzelfällen habe es in Filialen zwar Engpässe gegeben, diese seien aber binnen 24 Stunden behoben worden oder sie würden noch schnell abgearbeitet.

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