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Bahnbilanz nach Xavier : 2,5 Millionen Fahrgäste betroffen

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Aus der Onlineredaktion

Abschlussbilanz der Bahn nach Sturm „Xavier“: 1800 Kilometer Strecke gesperrt

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erstellt am 13.Okt.2017 | 21:00 Uhr

Von den Zugausfällen und Störungen infolge des Sturmtiefs „Xavier“ am 5. Oktober waren rund 2,5 Millionen Fahrgäste betroffen. Mehr als 1800 Kilometer Bahnstrecke mussten wegen der Schäden gesperrt werden. Das geht aus einer abschließenden Bilanz der Deutschen Bahn hervor.

Wegen der massiven Schäden an Bahnanlagen seien am 5. Oktober und tags darauf rund 240 Fernverkehrszüge ausgefallen. Im Regionalverkehr seien es in der Zeit von Donnerstag bis Sonnabend rund 7800 Züge gewesen. Dabei sei Sicherheit „oberstes Gebot“ gewesen, heißt es bei der Bahn. Am Morgen nach dem Sturm seien mehr als 1800 Streckenkilometer gesperrt und rund 75 Kilometer Infrastruktur beschädigt gewesen. Vor allem Oberleitungen seien betroffen gewesen, heißt es in der Bilanz. Am vergangenen Dienstag, fünf Tage nach dem Sturm, sei der Betrieb auf vielen Strecken wieder aufgenommen worden und 96 Prozent der ICE- und ICE/EC-Züge wieder gefahren. Bei insgesamt 23 000 Zügen, die täglich bundesweit im Nahverkehr eingesetzt würden, liege die Ausfallquote bei knapp über 10 Prozent. Von den Zugausfällen seien rund 300 000 Fernverkehrskunden betroffen gewesen, im Regionalverkehr von Donnerstag bis Samstag rund 2 Millionen.

Im Zuge der Reparatur- und Räumungsarbeiten seien mehr als 20 Gleisfahrzeuge im Einsatz gewesen. Die Bahn sei von insgesamt neun Feuerwehren und vier Mannschaften des Technischen Hilfswerks unterstützt worden. „Insgesamt waren bei der DB tausende Mitarbeiter im Einsatz, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten“, heißt es im Bilanzbericht.


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