Infografik des Tages : Wann Deutschland im sozialen Netz ist

Sie sagen manchmal mehr aus als 1000 Worte: Infografiken werden immer beliebter im Netz. Wir bieten Ihnen regelmäßig aktualisierte Statistiken und Abbildungen zu Themen, die die Region bewegen.

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17. Januar 2019, 00:00 Uhr

INFOGRAFIK 17. Januar


Wann und wie lange nutzen die Deutschen soziale Netzwerke? Diesen Fragen sind die Analysten von Statista in der Studie Social-Media-Werbung 2019 nachgegangen. Demnach sagen zwei Drittel der Befragten, dass sie keinen bestimmten Tag gibt, an dem sie besonders viel bei Facebook und Co. unterwegs sind. Die Zahl der Nutzer erreicht in den Abendstunden (18:00 bis 24:00 Uhr) ihren Höhepunkt. Dagegen sind Morgens und in der Nacht vergleichsweise wenig Menschen online. 23 Prozent der Befragten sind weniger als 30 Minuten am Stück im sozialen Netz unterwegs. Der Anteil der Intensivnutzer (drei Stunden oder mehr) beläuft sich auf 13 Prozent.

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INFOGRAFIK 17. Januar


1,5 Millionen Kilometer – das war die Gesamtlänge der Staus im letzten Jahr. Damit meldet der ADAC für das Jahr 2018 einen neuen Rekord. Rund 745.000 Staus wurden insgesamt auf deutschen Autobahnen gemeldet, das waren drei Prozent mehr als im Vorjahr. 

Wie die Statista-Grafik zeigt, steigt die Gesamtlänge der Staus seit Jahren an. Im Jahr 2012 waren es noch rund 595.000 Staukilometer, seitdem werden es jedes Jahr mehr. Am stärksten betroffen waren im vergangenen Jahr wieder Nordrhein-Westfalen (35 Prozent aller Staus), Bayern (17 Prozent) und Baden-Württemberg (11 Prozent). 

Als Gründe für die zunehmenden Staus 2018 identifiziert der Autoclub die höhere Kfz-Fahrleistung und die wachsende Zahl der Baustellen.

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INFOGRAFIK 16. Januar


Die britische Premierministerin Theresa May ist mit ihrem Brexit-Abkommen im Unterhaus gescheitert. Nun droht ein ungeordneter Brexit. Die lang anhaltende Unsicherheit um den EU-Austritt hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass immer mehr Briten die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt haben. 

Laut aktueller Daten des Statistischen Bundesamts nahm die Zahl der Einbürgerungen von Briten in der Bundesrepublik im Jahr 2016 schlagartig zu, von 622 im Vorjahr auf 2.865 Einbürgerungen im Jahr der Brexit-Abstimmung. Ein Jahr später gab es sogar einen noch stärkeren Anstieg auf 7.493 Einbürgerungen - 162 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Statista-Grafik zeigt. 

Von den im Vereinigten Königreich lebenden Deutschen stellten ebenfalls immer mehr einen Antrag auf Einbürgerung. Auch bei dieser Entwicklung liegt ein Zusammenhang mit dem Brexit nahe, da es im Falle eines EU-Austritts Großbritanniens schwieriger werden könnte, dort ohne britische Staatsbürgerschaft leben und arbeiten zu dürfen.

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NFOGRAFIK 15. Januar


Arbeitslose, die Hartz-IV beziehen, müssen unter bestimmten Umständen damit rechnen, dass ihnen die finanziellen Leistungen des Jobcenters gekürzt oder ganz gestrichen werden. Wie die Infografik von Statista zeigt, kam es im Jahr 2017 zu rund 953.000 neuen Sanktionen (Download Excel-Datei der Bundesagentur für Arbeit, Tab 2) gegenüber erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Damit liegt die Zahl der Sanktionen im Zehnjahres-Vergleich insgesamt auf einem hohen Niveau. 

Die meisten Sanktionen (77,7 Prozent im Jahr 2017) werden vom Jobcenter ausgesprochen, weil so genannte Meldeversäumnisse vorliegen. Dabei kann es sich beispielsweise um einen Termin beim Jobcenter oder Arbeitsamt handeln, der nicht wahrgenommen wurde. Auch angeordnete ärztliche oder psychologische Untersuchungen fallen in diese Kategorie. Außerdem bestraft das Jobcenter u.a. Weigerungen, eine Arbeit, Ausbildung oder Weiterbildungsmaßnahme aufzunehmen. Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 15.1.2019 darüber, ob diese Sanktionen verfassungswidrig sind.

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INFOGRAFIK 14. Januar


Über 10.000 Menschen in Deutschland warten derzeit laut Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) auf ein Spenderorgan. Demgegenüber steht eine niedrige Anzahl von Spendern. Im vergangenen Jahr stellten lediglich 719 Verstorbene ihre Organe zur Verfügung - etwas mehr als in den Vorjahren, aber weniger als in den 2000ern als die Zahl bei deutlich über 1.000 lag (was den Bedarf immer noch bei weitem nicht deckt).

Zu den Gründen für diese Entwicklung zählen vermutlich auch die zahlreichen Skandale der letzten Jahre. So sollen beispielsweise Mediziner in Göttingen, Regensburg, München und Leipzig Krankenakten manipuliert haben, um ausgewählte Patienten mit Spenderorganen zu versorgen. Außerdem ist es in Deutschland so, dass Menschen ausdrücklich zustimmen müssen, um im Todesfall Organspender zu werden.

Dagegen gilt in anderen Ländern, zum Beispiel Spanien, die Widerspruchslösung. Jeder, der nicht ausdrücklich verneint, kann hier nach seinem Tod Organspender werden. Die Ergebnisse dieser Regelung sprechen für sich. Kommen in Deutschland auf eine Million Einwohner 9,7 Spender, sind es in Spanien 46,9, wie die Grafik von Statista zeigt.

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