Infografik des Tages : Deutsche nutzen wenig Online-Mobilitätsdienste

Sie sagen manchmal mehr aus als 1000 Worte: Infografiken werden immer beliebter im Netz. Wir bieten Ihnen regelmäßig aktualisierte Statistiken und Abbildungen zu Themen, die die Region bewegen.

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19. Februar 2018, 05:00 Uhr

INFOGRAFIK 20. April


Was die Nutzung von Online-Mobilitätsdiensten angeht, zeigen sich die Menschen in Deutschland im Vergleich zu denen in China noch sehr verhalten. Während es laut des Statista Global Consumer Surveys in China 22,6 Prozent der Befragten waren, die in den vorangegangenen zwölf Monaten keine der Dienste nutzten (wie Fahrscheine kaufen, Taxis buchen oder Autos anmieten), waren es in Deutschland ganze 65,9 Prozent, die weder Webseiten noch Apps ansteuerten, um vom Fleck zu kommen. 

In Deutschland nutzten mit 19 Prozent die meisten das Internet, um Fahrkarten zu lösen. Ich China lag die Bestellung eines Taxis mit 39,7 Prozent vorne. Der größte Unterschied liegt in der weitaus größeren Nutzung von Bike-Sharing-Angeboten in China.

Infografik: Deutsche nutzen Online-Mobilitätsdienste vergleichsweise wenig | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 20. April


Das deutsche Reinheitsgebot gilt als das älteste Lebensmittelgesetz der Welt. Seit über 500 Jahren regelt es, was rein darf, in das deutsche Bier: Gerste, Hopfen und Wasser, seit dem 20. Jahrhundert auch Hefe. 

Seit 1993 feiern die deutschen Brauer den 23. April als Tag des Deutschen Bieres, um an das Reinheitsgebot zu erinnern. Die Statista-Grafik zeigt, wie viel Bier hierzulande getrunken wird, wie sich die Zahl der Brauereien entwickelt und welche Länder die größten Fans des deutschen Bieres sind.

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INFOGRAFIK 19. April


2,5 Prozent der deutschen Internetnutzer haben laut Statista Global Consumer Survey in den letzten zwölf Monaten Bikesharing über Apps oder Webseiten genutzt. Dabei handelt es sich um eine Form des Fahrradverleihs, bei dem die Fahrräder im öffentlichen Raum oder an speziellen öffentlich zugänglichen Stationen bereitgestellt werden. Aktuell drängen gerade eine ganze Reihe asiatische Anbieter auf den hiesigen Markt. Dort ist Bikesharing schon deutlich verbreiteter, wie das Beispiel China zeigt. Allerdings sind die Erfahrungen auf dem Heimatmärkten nicht eins zu eins nach Deutschland übertragbar. Das musste beispielsweise Obike auf die harte Tour lernen, wie ein Artikel auf zeit.de ausführlich schildert. Der Anbieter aus aus Singapur überschwemmte München mit fast 7.000 seiner orangefarbenen Fahrräder - nun soll die Flotte auf 1.000 reduziert werden. Zuvor waren die Fahrräder immer wieder Opfer von Vandalismus geworden.

Infografik: Bikesharing hat in Deutschland noch Luft nach oben | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 19. April


Insgesamt sind die Bürgerinnen und Bürger hierzulande zufrieden mit der Arbeit ihrer Behörden. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes unter 5.965 Befragen Anfang 2017 hervor. Wie die Grafik von Statista zeigt, schätzt man besonders die Unbestechlichkeit und räumliche Erreichbarkeit der Beamten. Auch werden Ämter weitgehend als diskriminierungsfreie Räume angesehen. Weniger gut schneiden Führerscheinstelle, Bürgeramt und Co. bei Wartezeiten und Verfahrensdauer ab. Nachholbedarf gibt es auch bei der Möglichkeit, Behördengänge über das Netz zu erledigen. Am unzufriedensten sind die Befragten mit der Verständlichkeit der Rechtstexte - eine Tatsache, die für die meisten Bürger bei der Bewertung der Zufriedenheit allerdings ohnehin nicht ausschlaggebend ist.

Infografik: Bürger sind insgesamt zufrieden mit deutschen Behörden | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 18. April


Die Pendelstrecken von Beschäftigten in der Bundesrepublik werden immer länger. Wie die Grafik von Statista zeigt, legten Pendler im Jahr 2000 täglich noch rund 8,7 Kilometer auf dem Weg zur Arbeit zurück. 14 Jahre später sind es schon 10,5 Kilometer. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Demnach ist vor allem der Anteil derjenigen, die mehr als 20 km bis zum Arbeitsort zurücklegen gestiegen.

Die Arbeitswege für Bürger aus unteren und mittleren Einkommensschichten sind am höchsten gestiegen. Für viele sind die Mieten in Großstädten in den vergangenen Jahren kaum mehr bezahlbar geworden, allerdings finden sich dort die attraktivsten Jobs. Resultat sind längere Anfahrtswege. Doch auch hoch qualifizierte Arbeitnehmer nehmen immer weitere Wege zur Arbeit in Kauf. Dabei sind höhere Gehälter häufig ein Anreiz für längere Strecken.

Die Folge dieser Entwicklung sind verstopfte Innenstädte und überfüllte Verkehrsmittel, was große Herausforderungen an die Infrastruktur stellt. Krankenkassen warnen aber auch vor gesundheitlichen Folgen, die stressiges Pendeln verursachen.

Infografik: Deutsche pendeln immer weitere Distanzen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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