Infografik des Tages : Bikesharing hat in Deutschland noch Luft nach oben

Sie sagen manchmal mehr aus als 1000 Worte: Infografiken werden immer beliebter im Netz. Wir bieten Ihnen regelmäßig aktualisierte Statistiken und Abbildungen zu Themen, die die Region bewegen.

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19. Februar 2018, 05:00 Uhr

INFOGRAFIK 19. April


2,5 Prozent der deutschen Internetnutzer haben laut Statista Global Consumer Survey in den letzten zwölf Monaten Bikesharing über Apps oder Webseiten genutzt. Dabei handelt es sich um eine Form des Fahrradverleihs, bei dem die Fahrräder im öffentlichen Raum oder an speziellen öffentlich zugänglichen Stationen bereitgestellt werden. Aktuell drängen gerade eine ganze Reihe asiatische Anbieter auf den hiesigen Markt. Dort ist Bikesharing schon deutlich verbreiteter, wie das Beispiel China zeigt. Allerdings sind die Erfahrungen auf dem Heimatmärkten nicht eins zu eins nach Deutschland übertragbar. Das musste beispielsweise Obike auf die harte Tour lernen, wie ein Artikel auf zeit.de ausführlich schildert. Der Anbieter aus aus Singapur überschwemmte München mit fast 7.000 seiner orangefarbenen Fahrräder - nun soll die Flotte auf 1.000 reduziert werden. Zuvor waren die Fahrräder immer wieder Opfer von Vandalismus geworden.

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INFOGRAFIK 19. April


Insgesamt sind die Bürgerinnen und Bürger hierzulande zufrieden mit der Arbeit ihrer Behörden. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes unter 5.965 Befragen Anfang 2017 hervor. Wie die Grafik von Statista zeigt, schätzt man besonders die Unbestechlichkeit und räumliche Erreichbarkeit der Beamten. Auch werden Ämter weitgehend als diskriminierungsfreie Räume angesehen. Weniger gut schneiden Führerscheinstelle, Bürgeramt und Co. bei Wartezeiten und Verfahrensdauer ab. Nachholbedarf gibt es auch bei der Möglichkeit, Behördengänge über das Netz zu erledigen. Am unzufriedensten sind die Befragten mit der Verständlichkeit der Rechtstexte - eine Tatsache, die für die meisten Bürger bei der Bewertung der Zufriedenheit allerdings ohnehin nicht ausschlaggebend ist.

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INFOGRAFIK 18. April


Die Pendelstrecken von Beschäftigten in der Bundesrepublik werden immer länger. Wie die Grafik von Statista zeigt, legten Pendler im Jahr 2000 täglich noch rund 8,7 Kilometer auf dem Weg zur Arbeit zurück. 14 Jahre später sind es schon 10,5 Kilometer. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Demnach ist vor allem der Anteil derjenigen, die mehr als 20 km bis zum Arbeitsort zurücklegen gestiegen.

Die Arbeitswege für Bürger aus unteren und mittleren Einkommensschichten sind am höchsten gestiegen. Für viele sind die Mieten in Großstädten in den vergangenen Jahren kaum mehr bezahlbar geworden, allerdings finden sich dort die attraktivsten Jobs. Resultat sind längere Anfahrtswege. Doch auch hoch qualifizierte Arbeitnehmer nehmen immer weitere Wege zur Arbeit in Kauf. Dabei sind höhere Gehälter häufig ein Anreiz für längere Strecken.

Die Folge dieser Entwicklung sind verstopfte Innenstädte und überfüllte Verkehrsmittel, was große Herausforderungen an die Infrastruktur stellt. Krankenkassen warnen aber auch vor gesundheitlichen Folgen, die stressiges Pendeln verursachen.

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INFOGRAFIK 18. April


60 Wolfsrudel zählte die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf im vergangenen Monitoringjahr in Deutschland. Das sind 14 Wolfsrudel mehr als im Vorjahr. Wie die Grafik von Statista zeigt, verteilen sich die 21 Wolfspaare, 60 Rudel und vier Einzeltiere mittlerweile auf sieben Bundesländer. Die neueste Heimstatt des Wolfes ist Bayern, dort wurden zwischen 2016 und 2017 zwei Wolfspärchen gemeldet.

Seit der Ausrottung des Wolfes in Deutschland dauerte es 150 Jahre, bis das erste Tier dieser Art im Jahr 2000 in Sachsen gesichtet wurde. Landwirte und Bewohner von Dörfern, die in Wolfsgebieten liegen, sehen den Wolf hingegen häufig als Gefahr. Vor allem Schafshirten fürchten die Rückkehr des Raubtiers in Deutschland und kritisieren die hohen bürokratischen Hürden, um Entschädigungen für Wolfsverbiss zu erhalten.

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INFOGRAFIK 17. April


Nach einem Giftgasanschlag haben die USA, Großbritannien und Frankreich einen Militärschlag gegen Lagerstätten von Chemiewaffen ausgeführt. Währenddessen jährt sich der Bürgerkrieg in Syrien zum siebten Mal, mittlerweile mussten über 13 Millionen Syrer ihre Heimat verlassen, wie die Grafik von Statista zeigt. 

Die meisten von ihnen sind Binnenflüchtlinge, die im eigenen Land Schutz suchen. An zweiter Stelle steht mit 3,4 Millionen Asylsuchenden Syriens nördlicher Nachbar die Türkei. Die größte Anzahl an Geflüchteten in Relation zur Einwohnerzahl nimmt das kleine Land Libanon auf. Der Zedernstaat zählt seit dem Bürgerkrieg im Nachbarstaat rund ein Sechstel neue Einwohner.

Deutschland liegt mit etwas über einer halben Million auf Platz fünf der Länder mit den meisten syrischen Geflüchteten. Schweden und Österreich belegen Rang acht und zehn.

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