Infografik des Tages : E-Sport: generierter Hype oder organsiches Wachstum?

Sie sagen manchmal mehr aus als 1000 Worte: Infografiken werden immer beliebter im Netz. Wir bieten Ihnen regelmäßig aktualisierte Statistiken und Abbildungen zu Themen, die die Region bewegen.

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19. Februar 2018, 05:00 Uhr

INFOGRAFIK 24. Mai


E-Sport, das kompetitive Spielen am Computer, war lange Zeit ein Phänomen, das von Medien und Sponsoren weitgehend ignoriert wurde. In den letzten Jahren fand jedoch ein Umdenken statt, wie die Entwicklung der Preisgelder im E-Sport zeigt. Seit 2014 steigt die Höhe rasant an. Das liegt zum einen daran, dass Marken und Vereine das Vermarktungspotential im elektronischen Sport erkannt haben, nicht zuletzt jedoch auch an der Tatsache, dass Entwickler und Publisher mehr Aufmerksamkeit mit ihren eigenen Spielen erregen wollen. Wer das größte Preisgeld oder das renommierteste Turnier veranstaltet, der muss auch das beste Spiel haben.

Obwohl sich der Großteil der Teams, Sportler und Vereine ohne Frage über die gute Bezahlung freut, sehen einige Vertreter diese Entwicklung auch kritisch. Der hohe mögliche Gewinn fällt in den meisten Disziplinen nur einigen wenigen Teams der jeweiligen Liga zu, während kleinere Teams Finanzierungsprobleme haben und teilweise hohe Verluste in ihren Büchern verzeichnen müssen. Außerdem ist E-Sport in der Regel keine unabhängige Veranstaltung: Spiele-Publisher halten die alleinigen Rechte am Spiel und kontrollieren Ligen, Wettbewerb und Geldflüsse. Sponsoren, Spieler aber auch die Publisher selbst könnten also von heute auf morgen abspringen und sich einem anderen Spiel widmen oder gar komplett aussteigen.

Ob die Preisgelder im E-Sport weiter in die Höhe getrieben werden, bleibt abzuwarten. Gewiss ist jedoch, dass E-Sport gekommen ist, um zu bleiben. Das weiß mit Dorothee Bär von der CSU sogar die aktuelleBundesregierung. Die Staatsministerin für Digitalisierung aus dem konservativen Bayern macht sich bereits seit Jahren für eine Anerkennung des Sportes stark und sorgte mitunter dafür, dass dieses Anliegen im Koalitionsvertrag niedergeschrieben wird. Nachrichteneingabe

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INFOGRAFIK 24. Mai


Die Anzahl der Rauschgiftdelikte hierzulande ist das siebte Jahr in Folge gestiegen. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes wurden 2017 mehr als 330.500 Delikte registriert, die meisten Fälle im Zusammenhang mit Cannabis. Einen besonders hohen Anstieg verzeichneten mit 18 Prozent die Kokaindelikte, wie die Grafik von Statista zeigt. Gesunken ist hingegen die Zahl der Drogentoten: 2016 starben 1.333 Menschen durch Rauschgiftkonsum, 2017 waren es 1.272. 

Für den Anstieg der Rauschgiftdelikte sieht BKA-Chef Holger Münch mehrere Gründe: Neben einer hohen Verfügbarkeit biete das Internet einen leichteren Zugang zu Rauschgiften. Zudem gebe es mehr Kontrollen über Sicherheitsbehörden.

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INFOGRAFIK 23. Mai


Die Fußball-WM beginnt zwar erst in gut drei Wochen, die Vorfreude auf das wohl größte Sportereignis des Jahres steigt jedoch mit jedem Tag an. Und während sich Gastronomen, Brauereien und Grillhersteller auf einen lukrativen WM-Sommer freuen, läuft das Geschäft mit Sammelbildchen bereits jetzt auf Hochtouren. Ob auf Schulhöfen, in Büros oder im Internet – überall werden dieser Tage Panini-Bildchen getauscht. Für viele Fußballfans gehört das Sammeln der Abziehbildchen zur WM-Vorbereitung einfach dazu. 

Für den Panini Verlag sind WM- und EM-Jahre deshalb goldene Jahre, wie die Grafik von Statista zeigt. So betrug der Sticker-Umsatz des traditionsreichen Marktführers für Sammelalben im WM-Jahr 2014 mehr als 45 Millionen Euro. In den fußballarmen Jahren 2013 und 2015 lag er jeweils bei unter 10 Millionen Euro.

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INFOGRAFIK 22. Mai


Vor nicht allzu langer Zeit revolutionierte Snap - die Firma hinter der App Snapchat - die Art und Weise wie Content auf Social Media gepostet und konsumiert wird. Anstatt Fotos und Statusupdates für unbegrenzte Zeit durch den Äther zu schicken, beschränkte Snapchat die Halbwertszeit von Posts auf 24 Stunden. Dazu gibt es Sticker und Filter, die den User beispielsweise um lustige Hasenohren erweitern.

Das Konzept der App funktionierte so gut, dass Facebook sich angesichts des Social Media-Emporkömmlings bedroht sah und kurzerhand die Kernfunktionen der App kopierte und in die eigenen Anwendungen implementierte. Seither steckt Snapchat in einer Krise ohne sichtbaren Ausweg: Die Plattform wurde ihrem Alleinstellungsmerkmal beraubt und kann kaum mehr Wachstum aufweisen. Auch ein von CEO Evan Spiegel im Alleingang durchgesetztes Redesign der App scheiterte kläglich. 

Sowohl Instagram als auch WhatsApp Status besitzen bereits seit letztem Jahr mehr aktive Nutzer als Snapchat – Facebook Stories könnte im Laufe des Jahres folgen.

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INFOGRAFIK 22. Mai


Laut einer aktuellen Statista-Umfrage planen rund 40 Prozent der Deutschen, innerhalb der nächsten 12 Monate umzuziehen. Bei der Wahl des Umzugunternehmens haben die Betreffenden heute deutlich mehr Auswahl als noch vor einigen Jahren. Wie die Infografik von Statista zeigt, ist die Zahl der Umzugtransportunternehmen in Deutschland von rund 1000 auf über 1700 angestiegen. Bei der Auswahl der Wohnungen hingegen hat die Lage sich verschlechtert: Gaben 2012 noch 52 Prozent der befragten Deutschen an, schnell eine passende Wohnung gefunden zu haben, waren es 2017 nur noch 35 Prozent.

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