Weniger Frauen in Vollzeitjobs

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01. März 2015, 16:13 Uhr

Immer mehr Frauen in Deutschland arbeiten in Teilzeit-, immer weniger in Vollzeitjobs. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die unserer Berliner Redaktion vorliegt. Fraktionsvize Sabine Zimmermann erklärte: „Weil zugleich die Zahl der Vollzeitbeschäftigten zurückgegangen ist, steigt der Anteil der weiblichen Beschäftigten, die von Armut gefährdet sind.“ Der Zuwachs finde vor allem in schlecht bezahlten Berufen statt, so Zimmermann. Mehr als 700 000 Frauen würden ihr Einkommen mit Hartz IV aufstocken. Die Zahl der vollzeitbeschäftigten Frauen ist demnach zwischen 2001 und 2014 um knapp eine Million auf 7,5 Millionen zurückgegangen. 1,1 Millionen Frauen arbeiten laut dem Statistischen Bundesamt unfreiwillig in Teilzeit, weil sie keinen Vollzeitarbeitsplatz gefunden haben.

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