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Warum Max Mustermann in Hessen zur Wahl stand

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Drei falsche Stimmzettel bei der Ministerpräsidentenwahl haben am Samstag dem hessischen Landtag viel Spott eingebracht. Nicht Volker Bouffier (CDU) stand dort als Kandidat aufgedruckt, sondern „Max Mustermann“. Die Musterstimmzettel waren als Anschauungsmaterial für die Fraktionen angefertigt worden. Die Zettel sind laminiert, bei der Abstimmung muss ein Loch für Ja, Nein oder Enthaltung durchstoßen werden. Wie die falschen Exemplare in den Stapel für die Abstimmung geraten waren, ließ sich zunächst nicht klären. Der Fehler dürfte bei der Landtagsverwaltung liegen.

Dem Grünen-Abgeordneten Frank Kaufmann fiel nach eigenen Angaben auf, dass er zur Abstimmung einen falschen Zettel erhalten hatte. Daraufhin wurde der Stapel durchsucht und ein zweiter fehlerhafter Zettel gefunden. Ein anderer Abgeordneter hatte da aber schon für „Max Mustermann“ gestimmt und den Zettel in die Wahlurne geworfen.

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erstellt am 20.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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