Zitate zum Referendum : Von „Volksbelügern“ bis „Terrorismus“

svz.de von
05. Juli 2015, 22:21 Uhr

„Man kann den Willen einer Regierung ignorieren, aber nicht den Willen eines Volkes.“
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras bei der Stimmabgabe am Sonntag

„Das Mandat (des Volkes) ist klar. Ein neuer Versuch beginnt (seitens Athens) für eine für beide Seiten günstige Einigung, als gleiche Partner und nicht als eine Schuldenkolonie.“
Der griechische Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis nach den ersten Ergebnissen

„Dies zeigt, dass das griechische Volk nicht erpresst, terrorisiert und bedroht werden kann. Die Demokratie siegt.“
Der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos nach den ersten Ergebnissen. Kammenos ist Parteichef der rechtspopulistischen Unabhängigen Griechen, des Koalitionspartners des linken Regierungschefs Tsipras

„Was man mit Griechenland macht, hat einen Namen: Terrorismus.“
Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis vor dem Referendum in einem Interview der spanischen Zeitung „El Mundo“

 „Kali nichta, Hellas - Gute Nacht, Griechenland! Wir müssen jetzt besonnen reagieren, aber klar ist: die linken Erpresser und Volksbelüger wie Tsipras können mit ihrer schmutzigen Tour nicht durchkommen.
CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer nach den ersten Ergebnissen

„Die Griechinnen und Griechen haben sich zum zweiten Mal gegen die katastrophale Politik der sozialen Kürzungen und der wirtschaftlichen Verwüstung gewehrt.“
Linke-Chef Bernd Riexinger nach den ersten Ergebnissen

„Wenn diese Reformen nicht geliefert werden von der griechischen Regierung und wenn die griechische Regierung jetzt die Rückendeckung ihres Volkes dazu hat, dann wird es tatsächlich schwierig, weitere Hilfspakete auf den Weg zu bringen.“
Der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus nach den ersten Ergebnissen im ZDF

„Man kann Griechenland nicht wegsprengen von Europa.“
Grünen-Chef Cem Özdemir nach den ersten Umfragen in der ARD

„Ich weiß nicht, wie man noch gemeinsamen Boden (...) finden kann.“
Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Carsten Schneider nach den ersten Umfragen

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