Liveblog zum Nachlesen : Unterhaus stimmt für Brexit-Nachverhandlungen – EU blockt sofort ab

Premierministerin Theresa May will erneut mit der EU verhandeln. Diese lehnt das bisher ab.
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Premierministerin Theresa May will erneut mit der EU verhandeln. Diese lehnt das bisher ab.

Die Abgeordneten haben zwei von sieben Änderungsanträgen über den künftigen Brexit-Kurs angenommen.

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29. Januar 2019, 12:42 Uhr

London | Das Wichtigste in Kürze:

  • Paukenschlag im britischen Parlament: Premierministerin May will das mühsam mit Brüssel vereinbarte Paket zum EU-Austritt wieder aufmachen. Das Unterhaus stimmte am Abend für einen entsprechenden Antrag. 
  • Konkret geht es darum, die schwierige Nordirland-Frage nachzuverhandeln. 
  • Die Europäische Union lehnt die Änderung des Brexit-Vertrags nach wie vor ab.

Das Parlament hat am Dienstagabend über mehrere Anträge von Abgeordneten abgestimmt, mit denen sie Einfluss auf den Brexit-Prozess nehmen. Sieben Anträge hatte Parlamentspräsident John Bercow ausgewählt.

  • ABGELEHNT Corbyn-Antrag (a): engere Bindung an die EU inklusive Mitgliedschaft in der Europäischen Zollunion und ein zweites Brexit-Referendum
  • ABGELEHNT Blackford-Antrag (o): Verschiebung des Brexits, Schottland soll in der EU bleiben dürfen
  • ABGELEHNT Grieve (g): Reihe von Abstimmungen über Alternativen zum Brexit-Abkommen der Regierung an sechs Tagen im Februar und März, Details offen
  • ABGELEHNT Cooper (b): Verschiebung des Brexits per Gesetz um zwölf Monate, sollte bis Ende Februar kein Abkommen über den Austritt ratifiziert sein
  • ABGELEHNT Reeves (j): Verschiebung des Brexits ohne Gesetz, woran die Regierung nicht gebunden wäre
  • ANGENOMMEN Spelman (i): kein Brexit ohne Abkommen, wobei ein No-Deal-Brexit dadurch nicht abgewendet wäre
  • ANGENOMMEN Brady (n): Streichung der Garantie für eine offene Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland aus dem Brexit-Abkommen, stattdessen "alternative Regelungen"

Weiterlesen: Wie funktioniert die Abstimmung und wer leitet sie?

Die Unterhaus-Debatte, die Abstimmungen und Reaktionen zum Nachlesen im Liveblog:

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