Nach Merkels Ankündigung : Umfrage: Union und SPD verlieren weiter

Der angekündigte Verzicht von Angela Merkel auf den CDU-Vorsitz erhöht den Druck auf die Regierungskoalition.
Der angekündigte Verzicht von Angela Merkel auf den CDU-Vorsitz erhöht den Druck auf die Regierungskoalition.

Nach der Ankündigung von Kanzlerin Angela Merkel, den CDU-Vorsitz abzugeben, haben Union und SPD einer Umfrage zufolge weiter leicht an Zustimmung verloren.

svz.de von
06. November 2018, 06:55 Uhr

Im aktuellen Insa-Meinungstrend im Auftrag der «Bild» kommen CDU/CSU auf 24,5 Prozent und die SPD auf 13,5 Prozent - jeweils ein halber Prozentpunkt weniger als bei der Umfrage in der Vorwoche.

Die Grünen müssen einen Prozentpunkt abgeben und erreichen 19 Prozent. Die AfD liegt unverändert bei 16,5 Prozent, die Linke hält sich bei 11 Prozent, die FDP kann einen halben Punkt auf 10 Prozent zulegen. Sonstige Parteien kommen zusammen auf 5,5 Prozent (+ 1,5).

Union und SPD fallen damit auf zusammen 38 Prozent. Um im Falle einer Neuwahl weiter regieren zu können, würden sie einen weiteren Partner benötigen. Mit 48 Prozent gäbe es eine knappe parlamentarische Mehrheit für ein Bündnis aus CDU/CSU, SPD und FDP. Eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP käme auf 53,5 Prozent. Möglich wäre aber auch eine Kenia-Koalition - wie in Sachsen-Anhalt - aus CDU/CSU, Grünen und SPD, die 57 Prozent erreichen würde.

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