Neues aus dem Weißen Haus : Trump trifft Kim Kardashian und Melania meldet sich zurück

Kim Kardashian auf dem Weg ins Weiße Haus.

Kim Kardashian auf dem Weg ins Weiße Haus.

Kardashian verfolgt eine Mission: die Begnadigung einer Drogendealerin. Melania Trump meldet sich nach ihrer OP.

von
31. Mai 2018, 08:20 Uhr

Washington | Kim Kardashian (37), Reality-TV-Star, hat US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus besucht. Kardashian setzte sich bei Trump für die Begnadigung der 63 Jahre alten Alice Marie Johnson ein, die eine lebenslange Freiheitsstrafe im Zusammenhang mit Drogendelikten verbüßt. Sie hoffe, dass Johnson "wie so viele eine zweite Chance im Leben erhält", schrieb die Ehefrau von Rapper Kanye West auf Twitter.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

 

Ganz in Schwarz gekleidet und in zitronengelben Stilettos erschien Kardashian am Mittwoch (Ortszeit) ohne ein Kamerateam ihrer TV-Show "Keeping up with the Kardashians" im Weißen Haus. Auch nicht dabei waren ihre Schwestern und ihr Mann, der ein bekennender Trump-Fan ist. 

Man habe ein "großartiges Treffen" gehabt und über Strafvollzug und Verurteilungen gesprochen, schrieb Trump kurz darauf auf Twitter. Das mitverbreitete Foto zeigt Trump im Oval Office strahlend am Schreibtisch sitzend, Kardashian steht mit ernstem Gesichtsausdruck neben ihm.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

 

Johnson, die am Mittwoch Geburtstag hatte, sitzt seit 1996 ein. Sie war unter anderem für schuldig befunden worden, als Telefonvermittlerin in Drogengeschäften tätig gewesen zu sein. Johnson sollte bereits von Trumps Vorgänger Barack Obama begnadigt werden, aber daraus wurde nichts – angeblich aus Fristgründen. 

Treffen belegt auch Niveaulosigkeit von Trumps Präsidentschaft

Kardashian hatte von Johnsons Fall aus sozialen Medien erfahren und begonnen, sich für die Frau zu engagieren. Ihrem Besuch bei Trump sollen monatelange Verhandlungen mit dessen Schwiegersohn Jared Kushner vorausgegangen sein, der eine Reform des Strafvollzugs organisieren soll. Die US-Regierung hat unter Trump den Umgang mit Drogendelikten noch verschärft. Zu dieser Politik würde eine Begnadigung Johnsons eigentlich nicht passen.

Im Internet gab es eine kontroverse Diskussion über Kardashians Besuch. Für die eine Seite belegt er die Niveaulosigkeit und das Reality-TV-hafte von Trumps Präsidentschaft. Die andere Seite meint, wegen Kardashians Einsatz würden sich nun Zehntausende junger Menschen erstmals für Missstände im Strafvollzug interessieren – und das sei eine gute Sache.

Kardashians Sendungen folgen Millionen Menschen. Sie hat auf Twitter 60 Millionen Follower, Trump nur 52,3 Millionen. Über Trump, der auch einmal Reality-TV-Star war ("The Apprentice"), sagen viele Kritiker, er habe die Präsidentschaft in eine Show verwandelt.

Melania Trump meldet sich zurück

Die First Lady der USA war seit einigen Wochen nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen. Nun hat sie sich  auf Twitter zurückgemeldet. "Ich sehe, dass die Medien Überstunden machen, um darüber zu spekulieren, wo ich bin und was ich tue", schrieb Melania Trump am Mittwoch (Ortszeit). "Seid versichert, ich bin hier im Weißen Haus", fuhr sie fort und ergänzte, es gehe ihr gut. Sie arbeite hart für das Wohl von Kindern und des amerikanischen Volkes.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

 

Melania Trump hatte sich am 14. Mai in ein Militärkrankenhaus begeben, nach Angaben ihres Büros zu einer Nieren-Operation. Am 19. Mai wurde mitgeteilt, sie sei ins Weiße Haus zurückgekehrt. Seither war sie nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen. 

In den USA setzten Spekulationen ein, wonach der Eingriff ernster oder anders gewesen sei als bekannt. Dafür gibt es keine Bestätigung.

Melania ist Donald Trumps dritte Ehefrau. Das Paar hat den gemeinsamen Sohn Barron (12).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen