Thailands Premier bleibt unter Tränen im Amt

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svz.de von
11. Dezember 2013, 00:36 Uhr

Thailands Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra lehnt trotz anhaltender Proteste einen sofortigen Rücktritt ab. Der 46-Jährigen kamen gestern die Tränen, als sie an die Demonstranten appellierte, die für den 2. Februar angesetzten Neuwahlen als Lösung zu akzeptieren und ihre Familie nicht weiter zu attackieren. „Ich habe schon so viel nachgegeben, ich weiß nicht, wie ich noch weiter nachgeben soll“, sagte sie während einer Pressekonferenz.

Die Oppositionellen allerdings wollen keine Neuwahlen, denn die Regierungspartei dürfte auch diese gewinnen. Sie zielen auf einen tiefgreifenden Umbau des politischen Systems ab. Wortführer Suthep Thaugsuban erklärte, seine Protestgruppe werde selbst einen Ministerpräsidenten ernennen, da Yingluck jegliche Legitimität verloren habe.

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