Video: Herbstempfang der Mediengruppe : Sondierung der anderen Art

FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki,  MV-Innenminister Lorenz Caffier (CDU), in der Mitte Axel Gleie
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FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki,  MV-Innenminister Lorenz Caffier (CDU), in der Mitte Axel Gleie

Beim 12. Herbstempfang unserer Verlagsgruppe in Berlin bestimmte die offene Regierungsfrage die Debatten der politischen Prominenz

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23. November 2017, 20:31 Uhr

Nachdem die Gespräche über eine Jamaika-Koalition geplatzt sind, ist die politische Lage in Deutschland offen wie selten zuvor. Übernimmt bald eine Minderheitsregierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Ruder? Willigen die Sozialdemokraten doch noch in die Neuauflage einer Großen Koalition ein? Oder gibt es gar Neuwahlen? Das politische Personal in Berlin befindet sich im Ausnahmezustand.

„Gerade wegen dieser Problemfelder ist unabhängiger Journalismus für Toleranz und eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar“, sagte Ralf Geisenhanslüke, Chefredakteur  der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) beim traditionellen Empfang in Berlin. Aufgabe der Journalisten sei es, den Finger in die Wunde zu legen. Erstmals fand das Treffen von Politikern und Verbandsvertretern mit Herausgebern und Journalisten unserer Mediengruppe in der gemeinsamen Landesvertretung von Niedersachsen und Schleswig-Holstein statt – auch als Ausdruck der norddeutschen Verbundenheit und gewachsenen Bedeutung des Unternehmensverbunds von NOZ Medien und mh:n Medien (zu der die „Schweriner Volkszeitung“ gehört) mit ihren zusammen bis zu 2,5 Millionen Lesern.

Zahlreiche Politiker und Verbandsvertreter von Rang und Namen nahmen die Gelegenheit zum Gedankenaustausch wahr und gönnten sich eine Auszeit bei Musik und einem Glas Wein mit Aussicht auf die Reichstagskuppel. Unter ihnen Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD), FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki sowie Linken-Parteichefin Katja Kipping. Aus den Ländern kamen Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) – der wegen eines Treffens mit Angela Merkel früher gehen musste –, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD), der stellvertretende niedersächsische Ministerpräsident Bernd Althusmann (CDU) und der Schleswig-Holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Auch Rot-Kreuz-Präsident, Rudolf Seiters und der Fernsehmoderator Johannes B. Kerner mischten sich unter die Gäste. MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ließ wegen einer Beratung mit Parteichef Martin Schulz auf sich warten. Steuerzahlerbundpräsident Rainer Holznagel reiste aus Demmin an und  plauderte über seine Showerfahrungen  in „Mario Barth deckt auf“.

An Gesprächsstoff mangelte es wahrlich nicht. Sei es die Neujustierung der SPD, der Führungsstreit bei der Linkspartei oder die potenziellen Provokateure der AfD – Rohstoff für Wortwechsel gab es neben der Regierungsfrage reichlich.

SVZ und die Mediengruppe NOZ

Seit Sommer 2016 gehört unsere Zeitung zur Verlagsgruppe NOZ Medien. Mutterhaus dieser zehntgrößten Zeitungsgruppe Deutschlands ist die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Zur NOZ-Medien-Familie gehören nun mehr als 30 Tageszeitungstitel, darunter auch die  „Schweriner Volkszeitung“ (SVZ). Hinzu kommt ein breites Portfolio an Wochenzeitungen, Magazinen und vor allem digitalen Angeboten.

Die Tageszeitungstitel arbeiten bei den überregionalen Themen seit Anfang November in einer Gemeinschaftsredaktion  über die Verbreitungsgebiete in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hinweg zusammen.  Das Berliner Büro der NOZ versorgt alle Titel der Gruppe mit Nachrichten, Hintergrundberichten und Interviews aus der Bundeshauptstadt. Die kollegiale Kooperation bietet  Zugang zu einem deutlich größeren Korrespondenten- und Autorenpool.

Dank der Zusammenarbeit wird in die Redaktionen investiert. So baut die SVZ die landespolitische Berichterstattung deutlich aus. Desweiteren entsteht gerade eine gemeinsame digitale Zentralredaktion sowie eine Forschungs- und Entwicklungs-Einheit in der Medienstadt Hamburg, die für alle Verlage der Gruppe digitale Inhalte und Geschäftsmodelle entwickeln wird. Zudem wachsen die digitalen Redaktionen an den einzelnen Verlagsstandorten, auch in Schwerin.

Zusammen erreichen die Zeitungen der NOZ Medien Gruppe täglich rund 2,5 Millionen Leser. Über 3000 Mitarbeiter arbeiten an den Standorten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Zeitungen der Mediengruppe erreichen 2,5 Millionen Leser täglich. Die gemeinsame Auflage liegt bei einer Million Exemplaren. 

msei/ew

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