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Bundeswehrskandale : Sollte die Bundeswehr mehr Geld erhalten? - Ja

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Argumente für eine Etaterhöhung im Verteidigungshaushalt

svz.de von
erstellt am 02.Okt.2014 | 11:46 Uhr

Gute Ausrüstung hat ihren Preis

• Deutschland will mehr Verantwortung in der Welt übernehmen. Bei den Verteidigungsausgaben liegt es aber weit hinter den wichtigsten Nato-Partnern zurück. Während der Bundesregierung Armee und Ausrüstung nur 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts wert sind, investieren die USA 4,4 Prozent in ihr Militär, Großbritannien 2,4 Prozent und Frankreich 1,9 Prozent. Erklärtes Nato-Ziel ist es, zwei Prozent des BIP für die Verteidigung auszugeben. Das bekräftigte das Bündnis auch bei seinem Gipfeltreffen in Wales Anfang September – mit dem Einverständnis von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

• Zumindest bei der Beschaffung von Ersatzteilen gibt es eine Finanzlücke. Die Mittel dafür wurden 2010 gekürzt. Militärs beklagen, dass die Bundeswehr heute noch darunter zu leiden hat.

• Für die Bundeswehr kommen immer wieder neue Aufgaben hinzu. Die Nato will ihre Reaktionsfähigkeit im Krisenfall verbessern. Das alles geht nicht ohne modernes, robustes, gut gepflegtes Material.

• Die Bundeswehrreform wurde nach dem Prinzip „Breite vor Tiefe“ entworfen. Das heißt: Die Truppe soll alles können und braucht in jedem Bereich die entsprechende Ausrüstung. Das kostet.

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