Nach Ausladung der Super-Bowl-Gewinner : Scharfe Kritik: Philadelphias Bürgermeister geht auf Trump los

US-Präsident Donald Trump hatte den Philadelphia Eagles aus der amerikanischen Profi-Football-Liga NFL eine Absage erteilt.

US-Präsident Donald Trump hatte den Philadelphia Eagles aus der amerikanischen Profi-Football-Liga NFL eine Absage erteilt.

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05. Juni 2018, 16:49 Uhr

Philadelphia | Am Dienstagmorgen um kurz vor 5 Uhr amerikanischer Ortszeit hat US-Präsident Donald Trump die Gewinner des Superbowls, die Philadelphia Eagles, vom obligatorisches Besuch im Weißen Haus ausgeladen. Der Grund: Es würde ohnehin nur eine kleine Delegation kommen wollen.

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Nur wenige Stunden später hat sich Jim Kenney, Bürgermeister der Stadt Philadelphia, zu dieser Entscheidung geäußert. In einem Telefon-Interview mit dem TV-Sender CNN erklärte er: "Es geht nur um mich, mich, mich. Das ist alles, woran er (Donald Trump, Anmerkung der Redaktion) den ganzen Tag lang denkt. Es geht nicht darum, was das Beste für das Land ist. Es geht auch nicht darum, was das Beste für die Bürger ist. Es geht nur darum, was das Beste für ihn ist und darum geht es bei einer Präsidentschaft nicht."

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Unmittelbar nach der Ausladung des US-Präsidenten hatte Kenney bereits ein Statement veröffentlicht, in dem er die Philadelphia Eagles in das Rathaus der Stadt einlud und den Patriotismus von Donald Trump anzweifelte: "Diese Ausladung aus dem Weißen Haus beweist nur, dass unser Präsident kein wahrhaftiger Patriot ist, dafür aber besessen von großen Menschenmengen ist und deshalb Angst davor hat, eine Party zu schmeißen, die niemand besuchen will. Das Rathaus ist immer für eine Party zu haben", so Kenney.

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