zur Navigation springen

Ex-Sicherheitsberater von Donald Trump : Russland-Kontakte: Flynn will aussagen, fordert aber Immunität

vom

Flynn hatte vor Trumps Amtsantritt Gespräche mit dem russischen Botschafter geführt und diese verheimlicht.

svz.de von
erstellt am 31.Mär.2017 | 10:41 Uhr

Der frühere Nationale Sicherheitsberater der USA, Michael Flynn, ist zu einer Aussage über angebliche Verbindungen von Gefolgsleuten Donald Trumps mit der russischen Regierung bereit. Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ verlangt er für sein Erscheinen vor den Geheimdienstausschüssen des Kongresses Immunität, also einen garantierten Schutz vor Strafverfolgung. Sein Anwalt Robert Kelner deutete an, dass dies zutrifft.

Erstmals bestätigte das FBI im März, wegen einer möglichen Beeinflussung der Präsidentschaftswahl in den USA 2016 durch Russland zu ermitteln. Damit im Zusammenhang stehen Vorwürfe, nach denen Trump-Mitarbeiter im Wahlkampf Kontakte zu russischen Offiziellen hatten.

Flynn habe „eine Geschichte zu erzählen, und er will sie sehr gern erzählen, sofern es die Umstände erlauben“, sagte Kelner am Donnerstag. „Kein vernünftiger Mensch, der rechtlich beraten wird, würde sich in einem solch stark politisierten Hexenjagd-Umfeld befragen lassen ohne eine Absicherung gegen unfaire Strafverfolgung“, ergänzte er.

Flynn war im Februar als Sicherheitsberater zurückgetreten, weil er noch vor Amtsantritt von US-Präsident Trump mit dem russischen Botschafter Gespräche über Sanktionen geführt und dies verheimlicht hatte. Untersucht wird auch die Rolle von Trumps früherem Wahlkampfmanager Paul Manafort, dem Kontakte nach Russland und in die Ukraine nachgesagt werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen