Groko-Regierung : Offiziell bestätigt: Das sind die neuen SPD-Minister

SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles und Olaf Scholz stellten die Ministerliste der SPD für die neue Große Koalition vor.
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SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles und Olaf Scholz stellten die Ministerliste der SPD für die neue Große Koalition vor.

Das neue Kabinett Merkel steht – als letzte der drei Koalitionsparteien hat die SPD ihre Personalien geklärt.

svz.de von
09. März 2018, 10:12 Uhr

Nach heftigem internen Ringen hat die SPD-Spitze ihr Personaltableau für die neue Große Koalition beschlossen und offiziell bestätigt. 

Die Minister und ihre Posten im Überblick:

Posten Name
Außenminister : Heiko Maas
Familienministerin: Franziska Giffey
Arbeitsminister: Hubertus Heil
Justizministerin: Katarina Barley
Umweltministerin: Svenja Schulze
Finanzminister: Olaf Scholz

Hinter den Kulissen hatte es in der SPD zuvor heftige Debatten gegeben – komplizierte interne Proporzregelungen erschwerten die Vergabe der Ministerposten. Ebenfalls am Donnerstag hatte der bisherige Außenminister Sigmar Gabriel mitgeteilt, dass er der neuen Bundesregierung nicht mehr angehören wird. Dies hätten ihm der kommissarische Parteichef Olaf Scholz und die designierte neue Bundesvorsitzende Andrea Nahles mitgeteilt.

Wie geht es in Hamburg weiter?

Der Landesvorstand der Hamburger SPD kommt am Nachmittag zusammen, um über die Auswirkungen der Kabinettsbildung im Bund auf die Hansestadt zu beraten. Dabei dürfte es um einen Nachfolger für Scholz als Ersten Bürgermeister gehen. Als Favorit für die Senatsspitze gilt der bisherige Fraktionsvorsitzende Andreas Dressel.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bedauerte, dass es im künftigen Kabinett so wenige Politiker aus Ostdeutschland geben wird. „Es gibt viele Persönlichkeiten im Osten, die das Format dazu hätten“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitag). CDU-Chefin Merkel bleibt dort voraussichtlich die einzige Ostdeutsche der Union, Giffey die einzige auf SPD-Seite.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hält die Kritik an dem geringen Anteil von Ostdeutschen im Bundeskabinett für abwegig. „Inzwischen mischen sich die Biografien, da wäre eine erneute formelle Trennung in Ost und West eher kontraproduktiv“, sagte er der Zeitung.

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