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Politik

22. September 2017 | 01:08 Uhr

Nobelpreisverdächtig?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 29.Mai.2014 | 17:30 Uhr

Ausgerechnet West Point! An der Elite-Militärakademie verkündet Obama den Abschied vom Weltgendarmentum. Zumindest die gute Absicht. Es wäre fast zu schön, um wahr zu sein: Sollte der Präsident den Vorschuss-Lorbeer, den die Osloer Nobel-Akademie ihm nach Ansicht vieler Menschen zu früh und noch unverdient verlieh, jetzt tatsächlich einlösen? Man soll die Hoffnung zwar nie aufgeben, doch spricht einiges dagegen! Da sind die jüngsten Erfahrungen mit „friedfertiger“ US-Außenpolitik: Gescheitert in Nahost. Auf Messers Schneide bei Krim und Ukraine. Nicht zu reden von den humanitären Tragödien in Zentralafrika, die offenbar nur noch Rohstoffkonzerne bekümmern!

Obamas neue Welt bedarf noch arg der Präzisierung. Und glaubwürdiger Kooperation mit europäischen Partnern. Die NSA-Affäre bremst da jegliche Euphorie abrupt. Die einstige Lichtgestalt Obama glimmt nur noch schwach.

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