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Porträt : Michael Rosbash: «Freude zu Hause und bei der Arbeit»

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Die Eltern des frisch gekürten Medizin-Nobelpreisträgers Michael Rosbash flohen einst vor den Nationalsozialisten aus Deutschland in die USA.

svz.de von
erstellt am 02.Okt.2017 | 14:47 Uhr

«Die kurze Zusammenfassung davon ist: Nach einigen Jahren der Mühe und der harten Arbeit haben sie ein zufriedenstellendes, wenn auch nicht bequemes Leben für sich und ihre zwei Kinder etablieren können», schrieb Rosbash einmal.

Der Genetiker und Biologe wurde 1944 im US-Bundesstaat Missouri geboren, zehn Jahre später starb sein Vater an einem Herzinfarkt. Die Tragödie habe das Leben zu Hause so schwierig gemacht, dass er so bald er konnte an eine Universität nach Kalifornien geflüchtet sei, erinnert sich Rosbash.

Nach dem Abschluss forscht er einige Jahre im schottischen Edinburgh und trifft dann an der Brandeis-Universität im US-Bundesstaat Massachusetts auf seinen - jetzigen Nobelpreis-Kollegen - Jeffrey C. Hall. «Wir wurden schnell Freunde.» Bis heute lehrt und forscht Rosbash an der Universität, inzwischen in einem großen, nach ihm benannten Labor.

Der Wissenschaftler ist mit einer Kollegin verheiratet. Seine Frau brachte eine Tochter mit in die Ehe, gemeinsam bekam das Paar eine weitere Tochter. «Ich habe so viel Glück, dass ich zu Hause und bei der Arbeit Freude gefunden habe.»

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