Lage im Südsudan spitzt sich zu

svz.de von
24. Dezember 2013, 00:34 Uhr

Mit einem schnellen Vormarsch der Rebellen geht der Konflikt im Südsudan in seine zweite Woche. Die Aufständischen eroberten bereits wichtige Teile des für die Ölindustrie zentralen Bundeslandes Unity. Internationale Organisationen und Staaten wie Großbritannien forcieren derweil ihre Bemühungen, Mitarbeiter und Landsleute in Sicherheit zu bringen.

Hintergrund der Unruhen ist ein Machtkampf von Präsident Salva Kiir mit seinem entlassenen Stellvertreter Riek Machar. Im Südsudan leben mehrere verfeindete Volksgruppen. Kiir gehört den Dinka an, die die Regierungspartei und frühere Rebellentruppe SPLM dominieren. Sein Rivale Machar ist ein Nuer. Es wird befürchtet, dass sich die Kämpfe zu einem Bürgerkrieg ausweiten.

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