US-Wahlen 2016 : Keine Rede zur Niederlage: Häme auf Twitter für Hillary Clinton

Vor ihren Anhängern will sie nicht sprechen und schickt ihren Wahlkampfchef vor. Damit gesteht sie ihre Niederlage ein.

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09. November 2016, 08:53 Uhr

Washington | Sie hat angekündigt, nach ihrer wahrscheinlichen Niederlage bei den US-Wahlen keine Rede mehr in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) zu halten. Hillary Clinton hatte ihren Wahlkampfchef John Podesta beauftragt, in der Halle zu sagen, dass alle wartenden Anhänger nach Hause gehen sollten – und das obwohl das Ergebnis noch knapp ist. Nach Angaben des Senders CNN hat Clinton in einem Telefonat mit Donald Trump ihre Niederlage eingeräumt. Das berichtete der Sender am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit).

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Auf Twitter reagieren viele mit Häme gegenüber Clinton. Sie werfen ihr vor genau das zu tun, was sie bislang an Trump kritisiert hat. „Erinnert ihr euch, als Clinton das hier geschrieben hat? Offensichtlich erinnert sich John ,Wikileaks‘ Podesta nicht“, schreibt ein Twitter-Nutzer.

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„Hillary hat so hart verloren, sie zeigt sich nicht mal in ihrem Hauptquartier. Sehr traurig“, schreibt ein anderer.

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Ein Twitterer schreibt: „Schocknachricht: Die Hypokratin Hillary akzeptiert die Ergebnisse dieser Wahl nicht.“

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Eine Nutzerin schreibt: „Hillary hat das Rennen verloren und stellt sich nicht ihren Unterstützern um Trump zum Sieg zu gratulieren. Ernsthaft?"

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„Trump macht sich bereit rauszugehen und zu sprechen. Hillary schickt Podesta. Das sagt viel über die Kandidaten aus“, schreibt ein Twitterer.

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„Ist es möglich, dass Hillary nicht spricht, weil sie aus Versehen ihre Rede gelöscht hat“, fragt ein Twitterer.

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„Zwischenzeitlich ist es so still im Hillary-Hauptquartier, man kann fast hören, wie eine Email gelöscht wird.“

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