Seit 2013 in der Planung : "Hoffnungsvolles Signal": EU und Japan unterzeichnen Freihandelsabkommen

Shinzo Abe (dritter von links), Premierminister von Japan, begrüßt Jean-Claude Junker (links) und Donald Tusk (zweiter von links).
Shinzo Abe (dritter von links), Premierminister von Japan, begrüßt Jean-Claude Junker (links) und Donald Tusk (zweiter von links).

Das Abkommen soll auch ein Zeichen an US-Präsident Donald Trump sein, dem Japan und die EU Abschottungspolitik vorwerfen.

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17. Juli 2018, 11:45 Uhr

Tokio | Die Europäische Union hat mit Japan ihr bislang größtes Freihandelsabkommen unterzeichnet. Das gaben der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe sowie EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef Jean-Claude Juncker am Dienstag in Tokio bekannt. Der seit 2013 vorbereitete Pakt soll Zölle und andere Handelshemmnisse abbauen, um das Wachstum anzukurbeln und neue Jobs zu schaffen.

"Ein hoffnungsvolles Signal"

Er gilt auch als Signal an US-Präsident Donald Trump, dem EU und Japan Abschottungspolitik vorwerfen. "Das ist ein hoffnungsvolles Signal in einer für den Welthandel sehr schwierigen Zeit", kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang. Kritiker indes warnen vor einer Schwächung des Umwelt- und Verbraucherschutzes in der EU.


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