zur Navigation springen
Politik

19. Oktober 2017 | 14:54 Uhr

Griechische Tragödie

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 09.Jan.2014 | 00:35 Uhr

Die einen nennen es offen „Erpressung“. Andere schimpfen über eine Taktik des „Drohens, Tricksens und Täuschens“. Aber alle stehen mehr oder minder erstaunt vor den neuen Tönen aus Athen, wo die Regierung offen über das Ende des Lebens unter dem Rettungsschirm orakelt. Zwar ist nicht zu bestreiten, dass einige Indikatoren nach Jahren im freien Fall nun erstmals wieder nach oben zeigen. Aber dass ein paar neue Daten schon das Ende der Alimentierung durch die Euro-Partner bedeuten könnte, will noch niemand so recht glauben.

Tatsächlich versucht sich die Regierung Samaras derzeit darin, Optimismus zu verbreiten. Die Botschaft „Wir können das schaffen“. Dass Griechenland seine Verschuldung von 175 Prozent des BIP aus eigener Kraft abtragen kann, ist eine Illusion. Und Hilfe bis zuletzt bleibt allemal billiger als der Totalverlust eines Mitglieds. Diese Gefahr ist nämlich noch nicht gebannt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen